Harry Buckwitz

Regisseur  Darsteller

   

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Schweizerisches Theaterlexikon

 

  

   

  

Geboren am 13.3.1904 in München

Gestorben 28.12.1987 in Zürich

   

Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft, danach Schauspielausbildung, die er bei  Feldern-Förster erhielt (d.i. Adele Sandrock). Schauspieler in München, Mainz, Bochum und Augsburg. Sein  erstes Theaterengagement bekam er an den Münchner Kammerspielen. In Augsburg arbeitete er erstmals auch als Regisseur. 1937 wurde er aus der Reichstheaterkammer ausgeschlossen, so dass er vorerst bis 1944 in Ostafrika als Hotelier in Ostafrika Arbeit fand und von 1941 bis 1944 war er Leiter des Savoy-Hotels in Lodz (im besetzten Polen).

Nach dem Krieg konnte er wieder an seine Theaterarbeit anknüpfen und wurde bei den Münchner Kammerspielen Verwaltungsdirektor. Von 1951 bis 1968 war er Intendant der Städtischen Bühnen Frankfurt, nahm verstärkt Brecht-Stücke ins Programm auf, wobei er besonders 1955 mit den Stücken "Der kaukasische Kreidekreis" und mit "Mutter Courage" (1958, mit Therese Giehse in der Titelrolle) erfolgreich war. 1970 bis 1977 Direktor des Schauspielhauses Zürich. 

   

Im Dezember 1977 war Harry Buckwitz als Schauspieler in der Rolle des Kardinals Concha in dem deutschen Fernsehfilm Der Tod des Camilo Torres oder: Die Wirklichkeit hält viel aus (Regie: Eberhard Itzenplitz) zu sehen. Danach arbeitete Buckwitz bis zu seinem Tod als freier Regisseur. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin wurde Buckwitz nicht in seinem letzten Wohnort Zürich, sondern in Frankfurt am Main bestattet. Sein umfangreicher schriftlicher Nachlass befindet sich heute im Archiv der Akademie der Künste in Berlin. 

    

    

  

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 5. Nov. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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