Valie Export

Regisseurin, Medien- und Performance-Künstlerin

     

I h r e   F i l m e

    

 

Infokasten

 

www.valieexport.org

 

Interview mit Valie Export im April 2004

(www.fehe.org)

  

  

 

Regisseurin Prof. Valie Export - hier beim Österr. Filmpreis 2013

©Wikipedia-User Tsui (Manfred Werner)

  

  

Geboren 1940 in Linz/Österreich.  

Bürgerlicher Name: Waltraud Höllinger, geb. Lehner.

 

Valie Export studierte von 1956 bis 1959 an der Kunstgewerbeschule in Linz, danach Design in Wien von 1960 bis 1964. Abschluss als  Diplom-Designerin.

 

1977 nahm sie an der documenta 6 und an der documenta 12 2007 in Kassel teil. Mit Maria Lassnig war sie 1980 für Österreich auf der Biennale in Venedig zu sehen. Von 1989 bis 1992 hatte sie eine Professur an der University of Wisconsin-Milwaukee, School of Fine Arts. 1991 bis 1995 arbeitete sie an der Hochschule der Künste Berlin (Fachbereich Visuelle Kommunikation). Von 1995/96 bis 2005 war sie Professorin für Multimedia-Performance an der Kunsthochschule für Medien Köln. 1985 Nominierung ihres Spielfilm Die Praxis der Liebe, Buch und Regie, für den Goldenen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

(Weitere Informationen zur Biografie auf der Offiziellen HP der Künstlerin)

  

  

 

Regisseurin Prof. Valie Export

©Aleksandra Pawloff

Egon Netenjakob schreibt über einige Filme im TV-Lexikon:

Menschenfrauen (1980) versucht, "am Beispiel von vier weiblichen Protagonistinnen und einigen Nebenpersonen... die Entwicklungsmöglichkeiten der Frau in unserer Gesellschaft aufzuzeichnen" (E.).

In der Episode Ein perfektes Paar oder Die Unzucht wechselt ihre Haut aus dem Film Sieben Frauen - Sieben Sünden (1987) hat die Wirtschaft die Rolle der Religion übernommen: "Die Wirtschaft diktiert das Körperverhalten... und normiert somit unsere Körperdarstellung. ... Die Moral hat einen neuen Mäzen gefunden" (E.).

Die Praxis der Liebe (1987) präsentiert drei Menschen, die "durch ihre Lebensumstände und psychischen Bedingungen oft daran gehindert werden" (E.), ihr Leben auszuschöpfen: eine Journalistin recherchiert die Lage von Peep Show-Girls, entdeckt, dass ein Liebhaber Waffen verschiebt, der andere, ein verheirateter Psychiater, nicht imstande ist, sich zu ihr normal zu verhalten. (Quelle: TV-Filmlexikon von Egon Netenjakob, Fischer Cinema TB Nr. 11947, Frankfurt 1994)  

  

  

Valie Export erhielt folgende Auszeichnungen:

1992 Österreichischer Würdigungspreis für Video- und Medienkunst

1995 Skulpturenpreis der Generali Foundation

2000 Oskar-Kokoschka-Preis

2000 Alfred-Kubin-Preis - Großer Kulturpreis des Landes Oberösterreich

2003 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien

2005 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst

2009 Ehrendoktor der Kunstuniversität Linz

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26. Nov. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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