Kurt Maetzig

Regisseur  Drehbuchautor

  

S e i n e   F i l m e

  

   

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(über Kurt Maetzig)

 

Prof. Dr. Kurt Maetzig schrieb Filmgeschichte   

(www.thueringer-allgemeine.de - von Jürgen Bäumler, 22.01.2011)

 

...und feiert seinen 100. Geburtstag

(www.mdr.de - Ein Porträt des Regisseurs vom 25.01.2011)

 

 

  

  

  

Kurt Maetzig (ganz links) und Schauspieler Günter Simon (2.v.l.) - Foto: Deutsches Bundesarchiv

Der Direktor der MTS Apolda-Heusdorf, Nationalpreisträger Wolfgang Hahn (rechts) im Gespräch mit den Nationalpreisträgern Dr. Kurt Maetzig (1.vl.l.) und Günter Simon (2.v.l.) am 20.10.1955

Foto: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank

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Creative Commons CC-BY-SA 

Geboren am 25. Januar 1911 in Berlin als Sohn des Inhabers einer Filmkopierfabrik Robert Maetzig.

  

Nach Grundschule und Gymnasium (Abitur) Studium der Chemie, Ingenieurausbildung und Volks- und Betriebswirtschaftslehre in München, darunter ein Jahr Studium der Soziologie, Psychologie und Jura in Paris (Sorbonne).
  

Promotion 1935 in München über "Das Rechnungswesen einer Film-Kopieranstalt". 1934 untersagt ihm die Reichsfilmkammer wegen der jüdischen Abstammung seiner Mutter jegliche Arbeit beim Film.
  
Beschäftigung mit Filmtechnik und Photochemie in verschiedenen Berliner Betrieben, ein eigenes kleines Labor in Werder bei Berlin. 1944 in Berlin Eintritt in die illegale KPD. Ab Januar 1946 Gründung und Gesamtleitung der ostdeutschen Wochenschau "Der Augenzeuge" (Produktion DEFA), für die er auch als Regisseur und Autor arbeitet. Gründungsmitglied des Film-Aktivs in Ostberlin, das die Filmindustrie wieder in Gang setzen soll.
   
Einer der vier Lizenzträger der DEFA (Deutsche Film-Aktiengesellschaft), die am 17. Mai 1946 gegründet wird.

 
Seit 1947 Regisseur von Spielfilmen bei der DEFA. Bei vielen seiner Filme schreibt er am Szenarium und am Drehbuch mit. 1954 Gründungsrektor der Deutschen Hochschule für Filmkunst Potsdam-Babelsberg, die er bis 1964 leitet.

1955 Berufung zum Professor für Filmregie. 1976 Beendigung seiner Tätigkeit als Filmregisseur. Zeit seines Lebens ist er gesellschaftlich aktiv: er publiziert in der Fachpresse, hält Vorträge, engagiert sich lange Jahre in der Filmklubbewegung, auch international.

1974 wird er zum Vizepräsidenten der FICC, der internationalen Vereinigung der Filmklubs, 1979 zu deren Ehrenpräsident auf Lebenszeit gewählt.

 
Von 1980 bis zum Ende der DDR ist er Präsident des Nationalen Spielfilmfestivals der DDR in Karl-Marx-Stadt. Seit 1950 Mitglied der Akademie der Künste der DDR (Sektion Darstellende Kunst), dann Berlin-Brandenburg. Mehrfach Jury-Mitglied Internationaler Filmfestspiele, u.a. in Moskau und Berlin (West).

Zahlreiche Auszeichnungen.

 

28.10.2010:

Der inzwischen 99jährige Regisseur und Drehbuchautor erhält den mit 15000 Euro dotierten "Preis der DEFA-Stiftung" für sein Lebenswerk.

 

25.01.2011: Der Tagesspiegel schreibt zu seinem 100. Geburtstag >>>

04.02.2011: Die Zeit online gratuliert ebenfalls zum 100. Geburtstag >>>

  

  

 

 

 

  

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: Januar 2011