Werner Masten

Darsteller, Regisseur, Drehbuchautor, Produktionsleitung

 

S e i n e   F i l m e 

  

  

  

  

Geboren 1950 in Meran/Italien.

 

Abitur 1969.

Jura-Studium bis 1976 in Padua und Modena, dann an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Dort inszeniert Masten Baranski, die Erfahrungen eines ehemaligen KZ-Gefangenen mit Unverständnis, Desinteresse, Feindseligkeit.

 

Zwei Filme nach Romanen von Josef Zoderer machen W. Masten bekannt, weil er das intensive Interesse des 15 Jahre älteren Meraner Schriftstellers an der Südtiroler Geschichte teilt: Das Glück beim Händewaschen (1982, Adolf Grimme-Preis): Ein 15jähriger Südtiroler, dessen Familie aufgrund des Hitler-Mussolini-Vertrages nach Graz umgesiedelt wird, auf der Suche nach der verlorenen kulturellen Identität; Die Walsche (1986, Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste), eine deutschstämmige Südtirolerin mit süditalienischem Freund zwischen den Kulturen und Volksgruppen: "Beständige Disharmonien prägen den  Film und verleihen ihm eine innere  Spannung, die sich auch gegen die manchmal überinszeniert wirkenden Bilder behauptet" (schreibt Karsten Visarius, FAZ). 

 

W. Masten führte bei einer Reihe von Folgen verschiedener Serien Regie (Auf Achse, Der Fahnder, Liebling - Kreuzberg, Die Straßen von Berlin, Der Bulle von Tölz). Tatort-Kriminalfilme, z.B. Schmutzarbeit (1989) und Blutspur (1989).

 

 

(Quelle: TV-Lexikon von Egon Netenjakob, Fischer Cinema TB Nr. 11947, Frankfurt 1994)

 

 

 

 

 

 

 

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: Jan. 2011