Ulf Miehe

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S e i n e   F i l m e

   

  

 

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Zum Tod von Ulf Miehe

 

 

  

  

  

1940 in Wusterhausen/Brandenburg geboren, aufgewachsen in Berlin, Westfalen und an der Nordseeküste.

Am 13.7.1989 starb Ulf Miehe in München.

  

Miehe machte zunächst eine Ausbildung als Buchhändler in Bielefeld. Nach einigen Jahren als Verlagsvolontär und Lektor in Gütersloh zog er 1965 nach Berlin und arbeitete dort als Autor, Übersetzer, Regieassistent, Statist und Synchronsprecher.

  

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Der WDR schrieb über Ulf Miehes Tod:

 

"Als im Juli 1987 der Frankfurter Schriftsteller Jörg Fauser auf bis heute ungeklärte Umstände in der Nacht seines 43. Geburtstags auf der A 94, Fahrtrichtung München vor den Toren der Stadt von einem herannahenden LKW erfasst und getötet wurde, stand Deutschlands Krimigemeide unter Schock. Und als nur zwei Jahre später der ebenfalls in München lebende und seinerzeit gerademal 49 Jahre alte Ulf Miehe ebenfalls überraschend verstarb, hatte Krimi-Deutschland innerhalb von nur 24 Monaten seine beiden größten Hoffnungen verloren. Fauser hatte sich zwar mit Romanen wie "Der Schneemann" (1981), "Rohstoff" (1984), "Schlangenmaul" (1985) den Ruf eines bereits zu Lebzeiten legendären, und insbesondere für seine Reportagen heftig gepriesenen deutschen Undergrounders erschrieben - den kommerziellen Erfolg eines Ulf Miehe aber hatte er nie erlangt. Der nämlich hatte Anfang der Siebzigerjahre das für deutsche Verhältnisse geradezu unglaubliche Kunststück fertig gebracht, Bücher zu schreiben, die sich nicht nur als veritable Kritikererfolge erwiesen, sondern darüber hinaus sechsstellige Verkaufszahlen erreichten.
Allem voran Miehes Kriminaldebüt "Ich hab noch einen Toten in Berlin", der nun - 33 Jahre nach seinem Ersterscheinen als Band 17 der neu geschaffenen SZ-Kriminalbibliothek wieder aufgelegt worden ist, - erwies sich seinerzeit als Aufsehen erregend. Zwei weitere, nicht minder erfolgreiche Romane folgten - die Bände "Puma" von 1976 und "Lilli Berlin" aus dem Jahr 1981. Selbst in den USA fand Miehes Debüt über 200 Tausend Käufer. Mit seinem jähen Tod 1989 in Folge einer Hirnblutung aber geriet sein Name überraschend schnell in Vergessenheit - und damit auch seine Bücher."

 

 

  

  

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: Januar 2011