Die Roppenheimer Sau 1983
Inhalt Nahe dem elsässischen Dorf Roppenheim haben auf beiden Seiten des Rheins deutsche und französische Soldaten Stellung bezogen. Wird der Krieg auch im Westen beginnen? Einst Nachbarn über die Grenze hinweg, werden diese Männer jetzt gezwungen, sich als Feinde zu betrachten. Das Wetter ist miserabel, Frauen und Familien sind fern. Außer sporadischem Maschinengewehrfeuer tut sich nichts an der Front. Um ihre eintönige Kost aufzubessern, jagen die Deutschen ein Wildschwein. Die Sau flüchtet über den Rhein und wird von den Franzosen gefangen. Doch die Franzosen haben keinen Metzger, der die Sau zerlegen kann. So rudern nachts zwei Franzosen mit weißer Flagge über den Rhein und schlagen der verblüfften Deutschen ein gut nachbarliches Tauschgeschäft vor: Metzger gegen Frisör. Die Deutschen willigen ein. Im Morgengrauen wechseln drei Franzosen im Austausch mit drei Deutschen das Rheinufer. Anfängliches Misstrauen weicht bald dem Genuss des heiteren Festes. Man kommt sich näher, verflucht den Krieg, will nur in Frieden miteinander leben. Abends kehren die Soldaten aus dem jeweils feindlichen Lager zurück. Sie würden sich gern wiedersehen, aber der Krieg lässt es nicht zu. Das Schießverbot auf der deutschen Seite wird aufgehoben. Die Nachbar müssen wieder zu Feinden werden. Der Krieg im Westen nimmt seinen Lauf. (ARD-Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Jahrgänge 1977 - 1985)
Links fremder Seiten: www.muenchner-kammerspiele.de (über Peter Brombacher) www.dolcevita-jazzclub.de (über Norbert Schwientek)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: August 2010
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