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Auf den Tag genau 1986
Inhalt
Friedrich Dax, sportlich, gutaussehend, ist der Strahlemann seiner Partei im Wahlkampf. Zwar ist er bereits Abgeordneter, doch soll er seine Partei als Zugpferd von den Oppositionsbänken wieder an die Macht bringen. Als Dax etwa eine Woche vor der Wahl abends unmittelbar vor einer häuslichen Party an seinem Privatstrand am Bodensee noch ein Bad nimmt, wird auf ihn geschossen. Das Attentat misslingt. Der Schuss trifft nur seine Schulter.
Der alte, erfahrene Kriminalbeamte Zuessy wird mit den Ermittlungen beauftragt. Gründlich, wie Zuessy ist, durchleuchtet er Dax' Privatleben, seine Vergangenheit, aber auch seine politische Umgebung. Dabei stößt er auf eine Reihe von Ungereimtheiten. Doch Dax' Weste bleibt zunächst noch fleckenlos, bis sein ehemaliger juristischer Berater und Notar auspackt. In einem Gespräch mit seinem Assistenten Polch deutet Zuessy an, dass er jetzt endlich handfeste Beweise gegen Dax hat und ihn am nächsten Tag hochgehen lassen wird. Am selben Abend wird Zuessy bei einem ominösen Autounfall schwer verletzt. War es wirklich nur ein Unfall? Oder hat hier jemand nachgeholfen? Und wenn ja, wer?
Polch greift die hinterlassenen Hinweise seines Chefs auf und gerät im Laufe seiner weiteren Untersuchungen an einen Punkt, an dem er sich entscheiden muss, ob er einen großen politischen Eklat riskieren will oder wegen der Brisanz des Falles die Ermittlungen mit Einverständnis seines neuen Vorgesetzten abbrechen soll. Dieser gibt ihm den freundschaftlichen Rat, den "heißen Fall" erst einmal abkühlen zu lassen und später in Ruhe eine Entscheidung zu treffen. Die Entwicklung der Ereignisse veranlasst ihn dann jedoch, schnell zu handeln.
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Der Fernsehfilm AUF DEN TAG GENAU wurde 1986 beim Festival Goldene Truhe in Plovdiv/Bulgarien durch eine internationale Jury mit dem Sonderpreis des Komitees für Fernsehen und Rundfunk der Volksrepublik Bulgarien ausgezeichnet. Der Preis wird vergeben für besonders hohe Leistungen eines Wettbewerbsbeitrags - und hier speziell für Regie (Michael Lähn) und Kamera (Jörg Seidl).
(Quelle: Broschüre "SPIEL IM ZDF", 4. Jahrgang, Mai 1988, ©1988 by Zweites Deutsches Fernsehen, Information und Presse / Öffentlichkeitsarbeit, 6500 Mainz 1, Postfach 4040)
Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus Aktualisiert am 22. Februar 2026
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