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Amigomio
1993/95
Filmliste
Jeanine Meerapfel
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Regie
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Jeanine Meerapfel |
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Drehbuch |
Jeanine Meerapfel und Alcides Chiesa |
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Produktion |
Martin Buchhorn, Mirta Reyes / Malena Films /
Telefilm Saar, Chelko Producciones, SR, NDR, Arte, WDR |
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Kamera |
Victor
Gonzáles |
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Musik |
Olvaldo
Montes |
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FSK |
- |
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Länge |
115
Minuten |
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FBW-Prädikat |
Wertvoll |
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Ur-/Erstaufführung |
- |
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Genre |
Literaturverfilmung |
Darsteller
... spielt wen
Daniel
Kuzniecka ... Carlos
Diego
Mesaglio ... Amigomio
Mario
Adorf ... Großvater
Deborah
Brandwajnman ... Großmutter
Gabriela
Salas ... Negra
u.v.a.
Inhalt
Amigomio
schildert die Beziehung zwischen dem achtjährigen Amigomío und seinem Vater
Carlos. Der dreißigjährige arbeitslose Akademiker hat sich vor kurzem von
seiner Frau Negra getrennt. Plötzlich wird Negra vom Militär verschleppt.
Vater und Sohn müssen Argentinien sofort verlassen. Eine abenteuerliche Reise
durch die Anden beginnt. In ramponierten Zügen und überfüllten Bussen
durchstreifen sie die karge Hochebene Boliviens, die 4000 Meter hoch gelegene
Minenstadt Potosí, die subtropischen Wälder Ekuadors. Sie treffen auf seltsame
Gestalten, auf Legenden und zeitlose Mythen der Indio-Kultur.
Endlich in Quito angekommen, findet der Vater eine Anstellung bei einem
deutschen Unternehmen. Er vermißt sein Land und Negra. Der kleine Amigomío,
mit weniger Erinnerungen belastet, kann sich besser anpassen und wird im Laufe
der Jahre ein echter Junge aus Quito. Er möchte Ekuadorianer sein, der Vater
will Argentinier bleiben.
Amigomío erzählt von der Sehnsucht nach einer Heimat. Die Eltern des
Vaters verließen Europa in den 30er Jahren und gingen ins Exil. Die Geschichte
wiederholt sich. Das Schicksal dieser Familie ist das von Abertausenden heute in
der ganzen Welt; Emigranten, die ihr Land verlassen mußten, entwurzelt, immer
in der Fremde, immer im Konflikt zwischen Identität und Anpassung.
(Quelle: www.meerapfel.de)
Layout:
Rosemarie Kuheim
Bearbeitet:
Januar 2011
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