Rolf Hädrich

Regisseur  Drehbuchautor

 

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Weitere umfangreiche Informationen über Rolf Hädrich

  

 

  

  

  

   

Rolf Hädrich - Foto mit freundl. Erlaubnis von Stephan Hädrich

Rolf Hädrich

Foto: Stephan Hädrich

  

Geboren am 24. April 1931 in  Zwickau (Sachsen)

Gestorben am 29. Oktober 2000 in Hamburg

 

1949 Abitur. Ab 1954 Studium Theaterwissenschaft, Geschichte in Jena, Berlin, dort Studienkollege von Dieter Meichsner, mit dem er später mehrere Filme realisiert und weitere plant. Studienabschluss in Hamburg.

 

Zunächst Arbeit beim Hörfunk, dann beim Fernsehen (u. a. Regieassistenz bei Sellner und Hanns Farenburg). 1961 Oberspielleiter HR, ab 1970 Arbeit beim NDR.

 

1980 isländischer Orden für seine Laxness-Verfilmungen, zahlreiche Preise für seine Arbeiten.

  

Rolf Hädrich war dreimal verheiratet. Seine erste Frau war Johanna Dietrich, danach war er mit der Schauspielerin Ingmar Zeisberg verheiratet. Von 1991 bis zu seinem Tod war er mit der Historikerin Sybille Dralle verheiratet.

(Quelle: Einige Informationen aus TV-Filmlexikon von Egon Netenjakob, Fischer Cinema TB Nr. 11947, Frankfurt 1994 und Wikipedia) 

   

    

Beim NDR war zum Tode Rolf Hädrichs zu lesen:

Mit großer Trauer ist im NDR die Nachricht vom Tod Rolf Hädrichs aufgenommen worden. Am Sonntag, dem 29. Oktober 2000, war der Film- und Theaterregisseur und langjährige Leiter des NDR-Fernsehspiels in seiner Heimatstadt Hamburg gestorben.
NDR-Intendant Jobst Plog: "Rolf Hädrich zählt zu den großen Gestaltern des Fernsehens vor allem in den 60er- und 70er-Jahren. Seine Inszenierungen wie Fischkonzert, Der Stechlin oder auch die vor mehr als 35 Jahren realisierte Böll-Verfilmung Dr. Murkes gesammeltes Schweigen sind bleibende Hinterlassenschaften. Der NDR hat Rolf Hädrich viel zu verdanken."
Der Theater- und Geschichtswissenschaftler Rolf Hädrich, 1931 in Zwickau (Sachsen) geboren, galt als Meister der filmischen Umsetzung von literarischen Stoffen. Er begann seine Zusammenarbeit mit dem NDR 1962 als Regisseur mit der Fernsehinszenierung des Buches Die Revolution entlässt ihre Kinder von Wolfgang Leonhard. Es folgten die Fernsehspiele Haben von Julius Hay (1964) und Zuchthaus von Henry Jaeger (1967). 1970 kam Rolf Hädrich fest zum NDR. Herausragende Regiearbeiten waren neben den oben genannten noch 1980 der dreiteilige Fernsehfilm Das wiedergefundene Paradies nach dem Roman von Laxness. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die Hädrich für sein Schaffen erhielt, zählen u.a. der Grand Prix Eurovision Cannes (1964 für Dr. Murkes gesammeltes Schweigen), die "Goldene Kamera" (1968 für das Fernsehspiel Mord in Frankfurt) und ein Adolf-Grimme-Preis mit Gold für den Film Fischkonzert.
Aus gesundheitlichen Gründen hatte Rolf Hädrich den NDR 1991 vorzeitig verlassen.

   

  

  

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

  

  

  

    

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 3. Dez. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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