Hermine Huntgeburth

Regisseurin  Drehbuchautorin

     

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Hermine Huntgeburth bei Filmportal

   

 

 

 

 

  

Hermine Huntgeburth bei der Grimme-Preisverleihung 2015

Foto: © Wikipedia-User JCS / Lizenz: CC-BY-SA-3.0 / GFDL

Hermine Huntgeburth wurde am 13. November 1957 in Paderborn geboren. Dort wuchs sie in einer katholischen Arzfamilie mit weiteren neun Geschwistern auf.

  

Sie studierte ab 1977 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und bekam 1983 ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes e. V. (DAAD), daraufhin studierte sie in Sydney Film. Während dieses Studiums konnte sie bereits an diversen Drehbüchern mitarbeiten bei verschiedenen Theaterregien assistieren. Auch als Kamerafrau und Filmtechnikerin versuchte sie ihr Handwerk.

Nachdem Hermine Huntgeburth anfangs Dokumentar- und Experimentalfilme drehte (1977: Unter der Oberfläche, 1980: Irmgard, 1981 Einblick), wurde ihr erster abendfüllender Spielfilm Im Kreis der Lieben, für den sie auch das Drehbuch schrieb, prompt mit dem Deutschen Filmpreis in Gold für die beste Nachwuchsregie belohnt.

 

Bei Wikipedia ist u.a. zu lesen: "Hermine Huntgeburths Stil wird charakterisiert durch einen lakonischen Humor und das Ausloten der Grenzen zwischen Alltäglichem und Grotesken, zu sehen beispielsweise in dem Spielfilm Das Trio mit einem schwulen Taschendieb als Hauptperson." 

 

Weitere Filme waren die Kriminalkomödie Der Hahn ist tot nach einer Vorlage des Ingrid Noll-Romans "Die Häupter meiner Lieben". In dem Fernsehfilm Das verflixte 17. Jahr lässt sie einen fleißigen Familienvater um seine Ehe kämpfen und im Kinofilm Die weiße Massai verliebt sich eine Schweizer Urlauberin (Nina Hoss) in Kenia in einen Samburu-Krieger, muss aber bald feststellen, dass diese Liebe durch den kulturellen Unterschied der beiden Menschen keinen Bestand haben kann. 

 

2001 inszeniert die Regisseurin den äußerst erfolgreichen Kinofilm Bibi Blocksberg mit Ulrich Noethen und Katja Riemann und 2007 drehte sie nach dem Roman "Das verborgene Wort" von Ulla Hahn den sehenswerten Film Teufelsbraten, wieder mit Ulrich Noethen als rabiater Familienvater, Margarita Broich als Mutter und (hervorrgend!) Anna Fischer als Tochter zu sehen. Für Teufelsbraten gab es 2009 den Grimme-Preis. 2011 und 2012 kommen ihre beiden Tom Sawyer-Filme (Tom Sawyer und Die Abenteuer des Huck Finn) in die Kinos. Das 2014 gezeigte TV-Drama Männertreu (nach einem Drehbuch von Thea Dorn) mit Matthias Brandt und Suzanne von Borsody handelt von dem Chefredakteur der "Frankfurter Nachrichten", dem sein "Fremdgehen" zum Verhängnis wird. Dieser Film wurde ebenfalls mit dem Grimme-Preis belohnt. Weiterhin drehte die Regisseurin 2016 eine Fortsetzung des Fernsehfilms von Teufelsbraten mit dem Titel Aufbruch, die Geschichte einer jungen Frau auf der Flucht vor ihrem Elternhaus und dem Weg zum Erwachsenwerden. Wieder mit Anna Fischer in der Hauptrolle. Ihre vorerst zuletzt gedrehten Fernsehfilme sind die Polizeiruf 110-Episode "Sumpfgebiete" nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt und Volker Einrauch und die Tatort-Episode "Unter Kriegern" (AT). 

  

Die Regisseurin lehrt an der "Internationalen Filmschule Köln". Sie wohnt zusammen mit ihrem Mann, dem Regisseur und Drehbuchautor Volker Einrauch, und ihrer Tochter in Hamburg, ist Mitglied der "Deutschen Filmakademie" und seit 2006 der "Freien Akademie der Künste in Hamburg".

  

Eine Filmografie ist bei IMDb zu finden.

 

 

 

  

 

  

  

  

  

   

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 21. August 2017

 

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