Suzanne von Borsody

   

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Suzanne von Borsody

  ©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

   

   

Suzanne von Borsody wird am 23. September 1957 als Tochter der Schauspielerin und Regisseurin Rosemarie Fendel und Schauspieler Hans von Borsody geboren.

 

Eigentlich will sie Malerin werden, hat mit der Schauspielerei ihrer Eltern nichts am Hut, aber nachdem ihr Regisseur Daniel Christoff ein Filmangebot machte, sagt sie zu und bleibt bei der Schauspielerei. Ihre erste TV-Film-Rolle ist die Mini-Serie Beate S., die von einer jungen Frau erzählt, die von zu Hause ausreist und in eine Sekte gerät; Regie hat Michael Lähn. Für diese Rolle erhält sie den Adolf Grimme-Preis und die Goldene Kamera.

Suzanne von Borsody

    ©Edmond Frederik

 

Für den Fernseh-Film Dunkle Tage (Regie: Margarethe von Trotta) bekommt sie den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin.

 

Suzanne von Borsody spielt aber auch Theater, und zwar drei Jahre lang in Frankfurt, anschließend in Bremen, Düsseldorf und Zürich. Von 1987 bis 1993 ist sie beim Schiller-Theater. Zwischendurch spielt sie immer mal wieder vor der Fernsehkamera, so 1983, als ihr Alexander Kluge eine Rolle in seinem Film Die Macht der Gefühle anbot.
     

Sie beschränkt sich schließlich nur auf das Filmen und spielt in verschiedenen TV-Produktionen wie Tod in Miami, Ausweglos oder Die Geiseln von Costa Rica mit. Im Kino sah man sie als Frau Jäger in Lola rennt, als Lucy in Bin ich schön? oder als Charlotte Seidlitz in Marlene

 

Letzte Fernseharbeit mit Suzanne von Borsody ist ein Film mit dem Titel Bis nichts mehr bleibt. Ein Film, der sich mit der Scientology-Organisation befasst und zeigt, welche Ausmaße es auf das zukünftige Leben haben kann, lässt man sich darauf ein. Weil die ARD mit diesem Film klar Stellung gegen die Scientologen bezieht, ist dieser Film unter strenger Geheimhaltung gedreht worden. Der Film wurde vom Südwestrundfunk (SWR) zusammen mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR), der ARD-Tochter Degeto sowie der Produktionsfirma Teamworx produziert. Er wird am 31. März 2010 um 20:15 Uhr in der ARD zu sehen sein. Als weitere Darsteller sieht man Robert Atzorn, Silke Bodenbender, Felix Klare, Kai Wiesinger, Nina Kunzendorf, Sabine Postel u.a., Regie und Drehbuch: Niki Stein. (Stand: März 2010)
 

   

   

  

 

Eine Auswahl von Filmen mit Suzanne von Borsody

 

Titel

Jahr Regie

Suzanne v. Borsody (re.) in "Beate S." - Foto: Eikon-FilmBeate S.

Beate S. ist 20 Jahre alt und hat ihr strenges Elternhaus verlassen. Sie ist in der Wohngemeinschaft einer Sekte gelandet. Beate versucht, ihr Leben in die Hand zu nehmen und alleinverantwortlich zu handeln. Nur mühsam lernt sie, Zusammenhänge zu durchschauen. Aber als die Gruppe einen "Versager" ausschließt, merkt Beate, wer sie ist und dass sie ein anderes Verständnis von Liebe und Mitmenschlichkeit hat. (Foto mit Erlaubnis von eikon-film)

Darsteller: Rosemarie Fendel, Herbert Stass, Johanna Hofer, Lisa Kreuzer

   

1979 Michael Lähn
Das eine Glück und das andere 1982 Axel Corti
Die Macht der Gefühle 1983 Alexander Kluge

Ostkreuz

Berlin 1989 Die 14jährige Elfie und ihre Mutter kommen nach der Flucht aus Ostberlin über Ungarn in ein Containerlager im Westteil der Stadt. Bei ihren Versuchen, Geld aufzutreiben, um das Lager verlassen zu können, lernt Elfie den jungen Polen Darius kennen und wird in seine undurchsichtigen Schwarzmarktgeschäfte verstrickt. Als ihre Mutter schließlich mit ihrem neuen Freund Berlin verläßt, bleibt Elfie allein zurück ... (Quelle: Amazon)

1991 Michael Klier
Justiz 1993 Hans W. Geissendörfer
Lauras Entscheidung 1994 Uwe Janson
Deutschlandlied 1994 Tom Toelle
Dunkle Tage

Nach dem plötzlichen Tod ihres geliebten Mannes Frieder (Konstantin Wecker) beginnt Angela (Suzanne von Borsody) zu trinken. Ihre Kinder, die zwölfjährige Felicitas (Marie-Helen Denhorn), und der zehnjährige Max (Cornelius Lehmann) versuchen mit kindlichen Tricks, die Mutter vom Trinken abzuhalten - meist vergeblich. Als Angelas Alkoholkonsum auch im Büro auffällt, wird sie, bisher eine perfekte Chefsekretärin, entlassen.
Fünf Jahre später: Angela lebt mit ihren Kindern in einer Sozialwohnung. Abgestoßen von der ständigen Trinksucht der Mutter zieht Max, inzwischen fünfzehn (
Siggi Kautz, jr), aus. Die jetzt siebzehnjährige Felicitas (Stefanie Stappenbeck), bleibt. Es gelingt ihr sogar, die Mutter zu einer Entzugstherapie in ein Heim zu bringen. Felicitas kann endlich aufatmen. Und sie genießt die Zeit mit Fabian (Steffen Groth), ihrer ersten Liebe. Als Angela "trocken" zurückkehrt, voller Energie und mit enthusiastischen Zukunftsplänen, scheint ein neues Leben für Mutter und Tochter zu beginnen. Doch als Angela den erhofften Job nicht bekommt und daraufhin rückfällig wird, kann Felicitas die Sucht ihrer Mutter nicht länger vor Fabian verbergen. Der ist entsetzt, aber bereit zu helfen. Doch den zerstörerischen Terror der Trinkerin kann auch er nicht aushalten. Felicitas, allein mit ihrer Mutter, beginnt ebenfalls zu trinken. Nach jahrelangen Kämpfen gegen den Alkoholismus der Mutter will sie nur noch eines - Frieden.

Ausgezeichnet mit der 'Goldenen Kamera' in der Kategorie 'Bester Fernsehfilm'. MEIN FILM-TIPP!

1998 M. von Trotta

Jahrestage - Aus dem Leben von Gesine Cresspahl

1969. Die in New York lebende Gesine Cresspahl erzählt ihrer elfjährigen Tochter Marie die Familiengeschichte. In Rückblenden beschreibt sie die Zeit in Deutschland vor und während des Nationalsozialismus.

2000 M. von Trotta

Der Film "Leo und Claire" kann bei Amazon bestellt werden.Leo und Claire

Leo Katzenberger betreibt im Nürnberg der 30er-Jahre ein florierendes Schuhgeschäft. Der Lebemann und patriotische Deutsche hat eine Vorliebe für schöne Frauen, ist aber dennoch glücklich mit seiner Frau Claire verheiratet. Als die junge, exzentrische Fotografin Irene Scheffler in eine seiner Mietswohnungen im Hinterhaus zieht und dort ihr Atelier eröffnet, beginnt eine Freundschaft, die den beiden den Neid und die Missgunst der anderen Hausbewohner einbringt. Die Nachbarn bezichtigen die beiden im Bund mit der NS-Hetzpresse der Rassenschande. Leo will die Gefahr nicht wahrhaben, doch schließlich kommt es zum Prozess. (Quelle: Amazon)

2001 Joseph Vilsmaier
Außer Kontrolle 2004 Christian Görlitz
Margarete Steiff   2005 X. Schwarzenberger

  

 

 

Weitere Filme mit Suzanne von Borsody

  

  

  

  

  

  

Diese Seite enthält Links fremder Seiten:

www.chantaldefreitas.de (Film: Lauras Entscheidung)

www.dieterwunderlich.de (Film: Außer Kontrolle)

www.daserste.de (Film: Margarethe Steiff)

www.theater-im-rathaus.de (Hans von Borsody)

Colonia Media Filmproduktion

http://katja-von-garnier.de (TV-Film Deutschlandlied)

www.pro-medienmagazin.de (TV-Film Bis nichts mehr bleibt)

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 06.03.2010

 

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit