Rudolf Nussgruber
Regisseur
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Rudolf Nussgruber wurde am 7. April 1918 in Wien geboren.
Er starb am 26. Juli 2001, ebenfalls in Wien.
Nussgruber besuchte in Wien das Gymnasium und danach das Reinhardt-Seminar und die "Akademie für Musik und darstellende Kunst", weiterhin Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt.
Bereits während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er als Regieassistent bei der Firma Prag-Film. Aber der Film des Regisseurs Géza von Cziffra Leuchtende Schatten wurde nicht vollendet. Nussgruber arbeitete weiterhin in Österreich als Regieassistent für von Cziffra bei den Filmen Glaube an mich (1946) und Königin der Landstraße (1948). Weiterhin war er Regieassistent bei den damaligen Regiegrößen Eduard von Borsody (Hab ich nur deine Liebe, 1953), Robert A. Stemmle (Ein Herz voll Musik, 1955; Und die Liebe lacht dazu, 1857), Werner Jacobs (Im weißen Rössl (196), Alfred Stöger (Rendezvous im Salzkammergut, 1948), Rolf Thiele (Skandal in Ischl, 1957), Ernst Marischka (Hannerl, 1952), Karl Hartl und Rudolf Schündler.
Erste eigene Regieaufträge erhielt Rudolf Nussgruber in den 1950er-Jahren mit Unterhaltungsfilmen wie Sonnenschein und Wolkenbruch oder Liebe, Schnee und Sonnenschein. Auch seine Mitarbeit an dem 1965 produzierten Film Hermann, der Cherusker blieb erfolglos.
So versuchte er sich als Regisseur beim österreichischen Fernsehen. Dort führte er bei einer nicht unerheblichen Anzahl an TV-Filmen Regie. Hier drehte er oft Filme mit historischem Hintergrund wie z.B. Die Kube-Krise 1962, Claus Graf Stauffenberg, Die Pueblo-Affaire, GEHEIMSENDER 1212, Kaiser Karls letzte Schlacht u.a.
Erfolgreich wurde seine mehrteilige TV-Serie Ringstraßenpalais mit namhaften Schauspielern, die 1980-1986 ins Fernsehen kam und auch als DVD herausgegeben wurde.
Regisseur Nussgruber war mit der Schauspielerin Anita Gutwell verheiratet.
Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus
Aktualisiert am 5. Juli 2026
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