Berengar Pfahl

Regisseur  Drehbuchautor

       

S e i n e   F i l m e

   

    

    

  

   

   

Geboren am 1. Mai 1945 in Mülheim/Ruhr.

Gestorben am 24. März 2015.

   

Studium Germanistik, Erziehungswissenschaften und Philosophie. Hospitanz beim WDR in Köln und den Städt. Bühnen Wuppertal übernahm er seine erste Regiearbeit mit einigen Kurzfilmen für "Die Sendung mit der Maus", und damit begann seine Arbeit für das Fernsehen.

 

In der Folge zahlreiche Filme für das Familien-(Kinder-)Programm des Norddeutschen Rundfunks, oft mit Laiendarstellern. In den Vorbereitungen erkundete P. in Rollenspielen aktuelles Jugend-Bewusstsein: junge Zuschauer sollen sich und ihre Probleme wiedererkennen.

In den Jahren 1977 und 1985 drehte er die Filme um Britta mit Verena Plangger in der Titelrolle.

 

Entwicklungsschritte sind ins Pfahls Filmen häufig mit Reisen verbunden. So findet in dem dreiteiligen Film Jerusalem, Jerusalem (1979) ein junger Deutscher, der zu früh geheiratet hat, seine Identität im Verlauf einer Israel-Reise und durch die Begegnung mit der Geschichte und mit einer jungen Jüdin. 

In dem zweiteiligen Film Zwei oder was sind das für Träume (1980) festigt sich die Freundschaft zwischen einer Fünfundzwanzig- und einer Sechzigjährigen, die beide ohne Arbeit sind auf einer Frankreich-Reise. 

Der Film Schnitzeljagd (1982) - ein spielerisch begonnener Betriebsausflug endet in Aggressionen - wurde zusammen mit den Schauspielern erarbeitet, die eigene Erfahrungen zum Drehbuch von B. Pfahl beitrugen.

 

Pfahl bekam 1981 eine ehrende Anerkennung beim Adolf Grimme-Preis für die Serie Die Seiltänzer.

  

Weiterhin ist bei Wikipedia über Berengar Pfahl zu lesen:

"Von 1990 bis 1995 realisierte er als Regisseur und Produzent die ARD-Serie Sterne des Südens und wenig später die preisgekrönte Serie Tanja. Mit der Fernsehserie Offroad.TV (2001) bezog er erstmals im deutschen Fernsehen das Internet als Erzählmedium mit ein. Seit 2002 beschäftigte er sich intensiv mit der Volksrepublik China, wo 2005 die Telenovela Im Zeichen der Liebe entstand. Im Zusammenhang mit der inhaltlichen Auseinandersetzung mit China drehte Pfahl einen Kinofilm nach dem Roman Shanghai Baby der chinesischen Autorin Zhou Weihui, der in China einer Bücherverbrennung zum Opfer fiel, später aber in 31 Sprachen übersetzt wurde und in 45 Ländern erschien.

2012 entstand der Kinofilm Die Männer der Emden, an dem Pfahl als Autor, Regisseur und Produzent mitwirkte.

Augenfällig in Pfahls Produktionen waren unbekannte Schauspieler in ihren Debütrollen, die hernach erfolgreich wurden. Paradebeispiele hierfür sind Ulrike Kriener, Verena Plangger, Mark Keller und Katharina Wackernagel, die er für die Hauptrolle der Fernsehserie Tanja entdeckte.

Berengar Pfahl unterstützte Filmemacher auf Sri Lanka und im Senegal finanziell und durch persönlichen Einsatz und war geschäftsführender Gesellschafter der seit 1974 existierenden Berengar-Pfahl-Film GmbH."

 

Pfahls letzte Regiearbeit war der Kinofilm Die Männer der Emden, der hochkarätig besetzt war. Ken Duken, Sebastian Blomberg, Sibel Kekilli und Oliver Korittke agierten hier vor der Kamera. Hier wird nach einer wahren Geschichte der dramatische Überlebenskampf einer Schiffscrew aus dem Ersten Weltkrieg gezeigt, wobei das deutsche von dem australischen Kriegsschiff Sydney zerstört und versenkt wurde. Der Film kam 2013 in die Kinos. Zu diesem Film schreibt Wikipedia: "Im Herbst 2012 wurde der Presse eine auf 116 Minuten gekürzte Fassung gezeigt. Im Januar 2013 kam dann eine erweiterte Fassung mit 148 Minuten in die Kinos, in der ein Erzählstrang parallel zur Haupthandlung eingefügt wurde. Die 180-minütige Fassung war am 18. April 2014 in der ARD zu sehen."

      

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 12. Sept. 2017

  

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