Hans Rolf Strobel

Regisseur  Drehbuchautor  Produzent

   

Seine Filme

      

  

  

 

Geboren am 23. April 1929 in Falkenstein (Vogtland).

Gestorben am 8. April 1991 in München.

   
Unterzeichner des Oberhausener Manifests.

  

Arbeitete viele Jahre lang mit dem Filmemacher Heinrich Tichawsky zusammen.

  

Sein Metier war vor allem, schon seit Mitte der 50er Jahre, der Dokumentarfilm. Der berühmteste: Notizen aus dem Altmühltal. Strobel drehte über 150 Filme, meist für das Fernsehen, viele in der Dritten Welt. Am Ende war er fast vergessen.

 

Auszeichnungen

1963 wurde Hans Rolf Strobel und Heinrich Tichawsky das Filmband in Gold für "beste Nachwuchsregisseure" und Filmband in Silber für "bester abendfüllender Kultur- u. Dokumentarfilm" für den Film Notabene Mezzogiorno verliehen. Die beiden Regisseure zeichneten in diesem Film eine analytische Gegendarstellung zur heilen Urlaubswelt Italiens, die in vielen westdeutschen Spielfilmen dieser Zeit beschrieben wird.

1967 Filmband in Gold für "bester abendfüllender Dokumentarfilm" wiederum für beide Regisseure für Das Wunder von Mailand. "Dokumentarfilm, der vor allem die soziologische und wirtschaftliche Entwicklung der Randzonen um Mailand darstellt. Ein instruktiver und interessanter Bericht, der weder beschönigt noch kritisiert und in seiner Grundsätzlichkeit als ein wichtiges Dokument der Veränderungen im Zusammenleben und Verhalten der Menschen nicht nur in Norditalien zu verstehen ist." (Zitiert aus dem Filmlexikon von kabeleins.de)

  

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 24.01.2009