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Die
Julia von nebenan 1977
(DDR)
Inhalt
Robert
und Julia, 18 und 16, sehen einander jeden Morgen in der U-Bahn, allerdings in
entgegenlaufenden Zügen. Sie geben einander kleine Zeichen, die immer mehr zu
Liebeserklärungen per distance werden. Vor Beginn der Urlaubszeit entschließt
sich jeder, an der betreffenden Station auszusteigen und zum anderen hinzugehen.
Sie verfehlen einander jedoch, und da Jutta danach die Schule wechselt,
verlieren sie sich aus den Augen. Ein Zufall führt sie wieder zusammen. Für
beide wird es die große Liebe, die jedoch beinahe an Roberts häuslichen Verhältnissen
zerbricht: seine Eltern wollen sich scheiden lassen, obwohl er uns seine achtjährige
Schwester sich immer wieder um eine Versöhnung bemühen. Über
die Liebesgeschichte hinaus ist der Film ein wirkungsvolles und dabei faires Plädoyer
gegen Eltern, die ihr "Recht auf persönliches Glück" allzu selbstsüchtig
auffassen. Er behandelt damit ein Grundproblem der modernen
Industriegesellschaften beider Wirtschaftssysteme.
Fremde Links: www.defa-sternstunden.de (über Annekathrin Bürger)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 11/2010 |