Berlin Mitte

1980

   

Filmliste Peter Beauvais

      

     

 

Regie

Peter Beauvais

Drehbuch

Peter Stripp

Produktion

Sender Freies Berlin, Redaktion: Christa Vogel  

Kamera

Ingo Hamer

Musik

-

Länge

103 Minuten

Ur-/Erstaufführung

TV 16. Januar 1980 

Sonstiges

Drehzeit Juni/Juli 1979 

Genre

Problemfilm

  

    

Darsteller

Rolle

Ute Christensen

Irmchen

Kristina van Eyck

Claudia

Rüdiger Kirschstein

Rainer

Rita Leska

Petra

Ludwig Kaschke

Jochen

Peter Seum

Achim

Peter Kock

Dieter

Hans Putz jr.

Carlo

   

   

 

Inhalt

Irmtraud Schmidt, von Freunden auch Irmchen genannt, ist im anderen Teil von Berlin – im Bezirk Mitte – aufgewachsen, hat dort das Abitur bestanden und wird, weil sie politisch auffällig wurde, nicht zum Studium zugelassen. Als dadurch auch die private Bindung zu ihren Freund in die Brüche geht, stellt sie einen Ausreiseantrag.  

 

Der Film beginnt mit der Ankunft im westlichen Teil der Stadt, den sie bisher nur durch einen Blick vom Fernsehturm am Alexanderplatz oder durch Bilder im "Westfernsehen" kannte. Irmchen wird zunächst bei Freunden in einer Wohngemeinschaft aufgenommen. Sie hat Schwierigkeiten mit dem neuen Leben, mit der Vielfalt der Konsumangebotes, den Preisen, den irritierenden Nachrichten und Informationen. Sie versucht, sich mit neuen politischen Meinungen auseinander zu setzen und eine eigene Position zu beziehen. Um selbständiger zu werden, sucht und findet sie eine Arbeit, bei der sie einen jungen Monteur kennen lernt, mit dem sie sich rasch anfreundet. Gerade durch Achim wird Irmchen in ihrer allmählich kritisch werdenden Haltung gegenüber den Freunden in der Wohngemeinschaft bestärkt. Als diese sich eine Villa kaufen wollen, da jeder eine sichere Geldanlage im Rückhalt hat, beschließt sie, sich endgültig selbständig zu machen und eine eigene Wohnung zu mieten. Nur der Versuch, auf schnelle Weise zu Geld zu kommen, misslingt, da Irmchen ihre "neue Freiheit" und die schnell angenommene "westliche Lebensart" überschätzt. Als ihr Freund aus der DDR für einen Tag eine Ausreisegenehmigung erhalten hat, um eine Lesung zu veranstalten, wird ihr bewusst, wie weit sie sich inzwischen den neuen Lebensbedingungen doch auch angepasst hat. Sie fühlt sich als "Berlin-Mitte" und sieht Schwierigkeiten in beiden Teilen der Stadt.

(Quelle: Broschüre ARD Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Ausgabe Januar - März 1980)

      

 

 

 

 

 

 

 

 

   

  

  

 

 

 

  

 

 

 

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 11. Febr. 2016

  

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