Der Aufsteiger

1981

 

Filmliste Bernd Fischerauer

 

  

  

Regie ................................

Bernd Fischerauer

Drehbuch ..........................

Jürgen Alberts

Redaktion...........................

Willi Segler

Ausstattung........................

Jörg Neumann

Produktionsleitung ...............

?

Produktion .........................

Infafilm GmbH, Manfred Korytowski, München

Kamera .............................

Horst Schier

Musik ................................

Reiner Schöne

FSK ..................................

?

Länge ...............................

? Minuten

Sonstiges ..........................

Lief in der Reihe "Das Fernsehspiel der Gegenwart"

FBW-Bewertung ..................

-

Ur-/Erstaufführung ..............

5. Okt. 1981

Genre ...............................

Satire

  

  

  

Darsteller

Rolle

Reiner Schöne ....................

Kersten

Sascha Bogojevic ............... Brigitte
Günter Strack .................... Chef Creutz
Werner Asam ..................... Wildegger
Monika Weiss ..................... Carla
Karl Lieffen ........................ Antonic
Carlamaria Heim .................. Frau Wildegger
Franz Gary ........................ Hiesinger
Hartmut Reck ..................... Eisenlauer
Ulf Wagner ........................ Haller
Emil Stöhr ......................... Urban
Bernd Fischerauer .............. von Steinfeld
Rosl Mayr .......................... Frau Schamberger
Max Strecker ..................... Vorsitzender

                   

 

 

Inhalt  

 

Als Angestellter bei Creutz & Co., einem seriösen und angesehenen Maklerbüro, ist der junge Kersten in einer gesicherten Stellung. Dennoch ist er mit seinem Job nicht recht zufrieden. Während seine Kollegen mit dem Vermakeln von Häusern und Grundstücken dicke Provisionen einstreichen, muss er sich mit dem mühseligen Geschäft von Wohnungsvermietungen abgeben.

So versucht er denn, angetrieben von seiner ehrgeizigen Freundin Brigitte, die als kleine Boutique-Verkäuferin endlich aus ihrem Untermieterdasein heraus möchte, auf eigene Faust Bauernhäuser aufzureißen und an den Mann zu bringen. Bei dieser Gelegenheit lernt er Wildegger kennen, einen "freien" Makler, der auf die Standesregeln der Verbände pfeift und mit höchst unorthodoxen Methoden seine Geschäfte macht. Wildegger verspricht dem "aufstrebenden jungen Mann", ihn in alle Tricks und krummen Touren, die in der Branche denkbar sind, einzuweihen, falls er sich selbstständig macht und sich mit ihm kollegial verbündet. Kersten zögert, aber als ihm sein Chef, erbost über seine Eigenmächtigkeit, die Kündigung nahelegt, ist sein Entschluss gefasst.

  

Nun will er auch ein größeres Stück vom Wohlstandskuchen - also eröffnet er, mit Brigitte als Sekretärin, ein eigenes Malerbüro.

Zunächst muss Kersten kräftig Lehrgeld zahlen. Da gibt es Kunden, die raffinierter sind als er, sich über seinen Kopf mit dem Verkäufer verständigen und ihn um die Vermittlungsgebühr bringen. Freund Wildegger überredet ihn zu einem großen Geschäft mit "Bauerwartungsland", das zwar malerisch, aber in der Nähe eines Atomkraftwerkes liegt. Im Betrug von Kunden erweist sich der mit allen Wassern gewaschene Wildegger seinem Kompagnon haushoch überlegen, und so beansprucht er denn auch für sich den größten Teil des Gewinns trotz gleich hoher Kapitalinvestition. Doppeltes Pech, dass Kersten auch noch seine Freundin Brigitte, die nun man den Erfolg liebt, an diesen Wildegger abgeben muss.

  

Trotz alledem - ein paar "Mäuse" sind auch für Kersten hängengeblieben, und so kann er sich den Umzug in größere Geschäftsräume und die Anstellung neuer Mitarbeiter leisten. Kersten hat dazugelernt. Beim Betrugsmanöver eines Kunden, der sich als verarmter Adeliger ausgibt, "Schwarzgeld" in beträchtlicher Höhe für den Verkauf seines Anwesens verlangt und mit diesem Geld vor dem notariellen Abschluss des Kaufvertrags das Weite sucht, schafft es Kersten, nicht nur mit einem blauen Auge, sondern auch mit einem "privaten Gewinn" davon zu kommen.

  

Zwar wird Kersten als "schwarzes Schaf" aus dem Verband der streng auf eine reine Weste achtet, ausgeschlossen. Aber was kümmert's ihn, hat er doch begriffen, dass man ganz gut und noch besser als Einzelgänger Geschäfte machen kann. Er wird es allen zeigen, dass er, der "kleine" Kersten, am Aufstieg nicht zu hindern ist. Davon lässt er sich auch nicht durch seine neue Freundin Carla abbringen, die als engagierte Junglehrerin in einer Bürgerinitiative für den Erhalt von alten, zum Abriss vorgesehenen Gebäuden kämpft und ihn auf die "andere Seite" ziehen möchte. Kersten, der Aufsteiger, geht weiter seinen Weg nach oben, und diesmal ist es sein Lehrmeister Wildegger, den er trickreich aufs Kreuz legt...

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 34, Seite 28, September - Oktober 1981, herausgegeben vom Zweiten Deutschen Fernsehen, Informations- und Presseabteilung)

  

  

  

  

 

 

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 18. Mai 2016

  

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