Tatort (Wer anderen eine Grube gräbt) 1977
Inhalt Drei Männer sehen an einem Punkt ihres Lebens ihre Existenz aufs Spiel gesetzt, wo sie eigentlich das Erreichte in Ruhe genießen wollten: miflife-crisis. Gollnick, Filialleiter einer Bank, untadeliger Bürger, nimmt Zyankali. In der Bank stellt man fest, dass er mehrere Hunderttausend unterschlagen hatte. Wofür?
Hauptkommissar Schäfermann ist nicht mit der Lösung dieses Problems betraut, gerät aber tiefer und tiefer in den Fall hinein, der seine Existenz immer mehr gefährdet. Seine ehrgeizige, selbst erfolgreiche Frau erwartet von ihm, dass er den vakanten Posten des Kommissariatsleiters bekommt. Gegen die Konkurrenz eines Akademikers aus dem Innenministerium. Ein Herzanfall wirft ihn scheinbar aus dem Rennen. Gelingt es Schäfermann trotzdem, seine Theorie in dem "Selbstmord"-Fall zu beweisen?
Der Pharma-Fabrikant Pallmert hatte auf Schlankheits-Menüs gesetzt, seinen gesamten Betrieb darauf umgestellt - und war baden gegangen. Verzweifelt versucht er jetzt, seine Firma über eine Durststrecke zu bringen, bevor er mit einem neu entwickelten Psychopharmaka mit enormen Verkaufschancen auf den Markt kommen kann. Dubiose Kredithaie sind bereits seine Gesprächspartner. Schafft es der angesehene Fabrikant und Präsident des Reitvereins? Sannwald, ein vermögender Geschäftsmann, der sich zur Ruhe gesetzt hat und sein umfangreiches Vermögen an der Seite seiner Haushälterin Jutta Glogau genießen will, gerät ebenfalls in Schwierigkeiten. Sein Geld war es das von dem Bankdirektor Gollnick unterschlagen wurde. Pallmert versucht, ihm für sein Unternehmen zu interessieren. Geht es ihm wirklich nur um Geld?
War Gollnicks Tod wirklich Selbstmord? Und was wurde aus den unterschlagenen Hunderttausenden? Das sind Fragen, die sich Schäfermann immer wieder stellt, obwohl er offiziell nichts mit dem Fall zu tun haben darf... (Quelle: Broschüre "ARD-Fernsehspiel", Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Heft April-Juni 1977)
Links fremder Seiten: www.theater-im-rathaus.de (über Nora von Collande)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 06/2010
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