Cobra Verde 1987
Inhalt
Im Fischer Film Almanach (1988) ist zu lesen: "Als Goldsucher im brasilianischen Sertao um seinen Lohn geprellt, wird Francisco Bandit. Er arriviert zum Sklavenaufseher in einer Zuckerrohrplantage, schwängert die drei minderjährigen Töchter des Besitzers und wird in seiner Aufsässigkeit zur Gefahr für die Honoratioren der Ortschaft. Diese schicken ihn, auf sein Verderben hoffend, nach Afrika, wo er in Dahomey Sklaven beschaffen soll, die der dortige Regent seit einiger Zeit kriegerisch verweigert. Aber Francisco setzt sich mit Geschick und Brutalität auch in dieser Aufgabe gegen alle Intrigen durch, führt das Land gar mit einem von ihm trainierten Amazonenheer in die Revolution. Er scheitert letztendlich an Übersättigung und Selbstekel. Dass er zu diesem Zeitpunkt vom Mutterland her auch geschäftlich und finanziell kaltgestellt ist, berührt ihn noch noch wenig. Von einem Krüppel verfolgt, müht er sich in der beispiellos gelungenen, expressiven Schlusssequenz, ein Boot ins Meer zu ziehen. Aber selbst daran scheitert der ehemals unbezähmbare Gigant."
Der Rinderhirt Cobra Verde Klaus Kinski verdingt sich als Verwalter einer Zuckerrohr-Plantage in Brasilien und steigt zum Aufseher über 600 Sklaven auf. Als er die drei Töchter des Gutsherrn schwängert, fällt er in Ungnade. Zur Strafe wird Cobra Verde als Sklavenhändler nach Westafrika geschickt, wo er bald Vizekönig eines Eingeborenenstammes wird und sein eigenes Heer trainiert. Jetzt will er selbst herrschen... (Quelle: Amazon)
Links fremder Seiten: www.literaturschock.de (über Peter Berling) www.cms.goethe.de (Filmbeschreibung) www.beatpresser.com (weitere Filmbilder)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: August 2010 |