Anpassung an eine zerstörte Illusion 

1977

 

Filmliste Eberhard Itzenplitz

  

  

  

Regie: Eberhard Itzenplitz

Drehbuch: Peter Scheibler

Produktion: SFB, Redaktion: Christa Vogel

Kamera: Klaus Krahn

Länge: 90 Minuten

Genre: Problemfilm, Fernsehspiel

  

     

Darsteller ... spielt wen

Claudia Rieschel ... Franziska Diepenbrock

Christian Kohlund ... Henning Kugler

Erwin Wirschaz ... Dr. Koerfer

Wilfried Klaus ... Ellinger

Jürgen Thormann ... Jeschke

Dinah Hinz ... Renate Marold

Joachim Kemmer ... Grässel

Peter Kock ... Gatzke

Ursula Heyer … Martina Rieder

Renate Grosser ... Beate Fellner

Gisela Fritsch ... Annerose Göhlert

Christian Brückner ... Bodo Sauter

Joachim Mock ... Ludwig Haffner

Uwe Gauditz ... Wilfried Koller

Gerd Holtenau ... Karlheinz Mahl

Friedrich W. Bauschulte ... Dr. Klaus Bucher

F. O. Krüger ... Schneider

Andreas Hanft ... Berger

  

  

Inhalt

Der Film zeigt den Ablauf eines Schuljahres in einer kaufmännischen Handelsschule aus der Perspektive des Lehrerzimmers.  

 

Die junge Lehrerin Franziska Diepenbrock, die noch nicht verbeamtet ist, kommt neu in ein eingespieltes Lehrerkollegium und stößt auf Schwierigkeiten, als sie sich und ihre Arbeitsmethoden durchsetzen will. Den ranghöheren Lehrern gefällt die selbständige und selbstsichere Art der jungen Kollegin weniger. Sie verlangen Unterordnung und Bescheidenheit. Der Direktor beutet sie schlichtweg aus, indem er ihre Vorbereitungsunterlagen benutzt, einige Kollegen sticheln und meckern an ihrer Zensurengebung herum, zum besonderen Zankapfel aber werden die Arbeitsblätter und der Medieneinsatz, den Franziska in ihren Unterricht einführt.

Bis einigen Kollegen - besonders Frauen - die bereits in der Stundenplanverteilung bedeutend schlechter abgeschnitten haben als die meisten männlichen Kollegen, findet Franziska Hilfe, wenn es darum geht, sich gegen schlampiges und für ein verantwortungsvolles Unterrichten einzusetzen. Sie aktiviert den fast lahmliegenden Personalrat und scheint damit zunächst Erfolg zu haben. Am Ende des Schuljahres jedoch erfolgt ihre "Beurteilung" durch den Direktor und den Schulrat. Zur Genugtuung einiger schadenfroher Kollegen bekommt sie nicht die Note, die ihr zustände, was für sie auch weitreichende private Folgen hat.  

 

In diesem Stück soll nicht schwarz-weiß gezeichnet werden. Dargestellt werden ein Stück Schulwirklichkeit, der aufreibende Alltag, die kleinen und großen Ärgernisse, die mühsamen Versuche einzelner, etwas positiv zu verändern oder zu beeinflussen.

(Quelle: ARD-Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Heft: Januar bis März 1977)

 

 

   

 

 

 

  

  

  

  

  

    

      

 

  

  

  

  

  

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26. Mai 2016

  

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