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Der Flieger 1986
Regie: Erwin Keusch Drehbuch: Uwe Timm Produktion: Michael Bergmann / Xenon mit Prokino und ZDF Musik: Andreas Köbner Kamera: Jürgen Jürges Länge: 107 Minuten Sonstiges: Urauff. 25.10.1986, Hofer Filmtage Erich Keusch schließt mit diesem Film an seinen früheren Erfolg DAS BROT DES BÄCKERS an. Wieder erzählt er eine Geschichte aus der Provinz. Gedreht wurde dieser Film in Coburg und Bolivien. Weitere Beschreibung: Filmportal FBW-Prädikat: Besonders wertvoll
Darsteller ... spielt wen Martin May ... Bernd Klinger Ulrike Kriener ... Rita Birgit Franz ... Moni Norbert Mahler ... Ewald Dieter Augustin ... Vater Klinger Ilse Schörner Eberhard Wagner Karl Hüls Lisa Helwig
Inhalt
Das ist die Liebesgeschichte zwischen einem zwanzigjährigen Azubi und einer zehn Jahre älteren Journalistin in einer deutschen Kleinstadt - eine Geschichte von der Sehnsucht nach Erfolg, Abenteuer und Ruhm. Was dabei herauskommt? Ein deutsches Lustspiel.
Bernd Klinger, Lehrling bei einer Versicherung in der Provinzstadt Coburg, will in die Welt hinausziehen und dabei im wahrsten Sinn des Wortes ganz hoch hinaus. Doch von sehr weit oben ist der Sturz (beinahe) sehr tief. In seiner Freizeit ist Bernd nämlich ein begeisterter Drachenflieger. Er träumt davon, mit dem Drachen einen neuen Streckenrekord auf einer lebensgefährlichen Route über dem bolivianishcen Urwald aufzustellen. Das Geld für diesen Traum versucht Klinger sich durch kleinere Versicherungsbetrügereien zu verschaffen nach dem Motto: "Es trifft ja keinen Armen". Seine Freundin Moni findet das nicht gut. Bei einer Tanzveranstaltung mit Weltrekord im Eierlaufen lernt Klinger die zehn Jahre ältere Journalistin Rita kennen und verliebt sich in sie. Moni hat das Nachsehen. Eines Tages erzählt er Rita von seiner fixen Idee. Rita, die ihrerseits von einer großen journalistischen Karriere träumt, benutzt Klingers Sehnsucht als Aufhänger, und so kann am nächsten Tag jeder in der Zeitung lesen: "Ein Coburger in den Weg in die Anden." Über Nacht wir Klinger in dem Provinzstädtchen bekannt und berühmt. Für seine frühere Freundin Moni hat er keine Zeit mehr, denn er muss sich jetzt um die Sponsoren á la Fleischfabrikanten und politische Parteien, kümmern. Mit Ritas Hilfe wird aus dem kleinen Versicherungslehrling ein junger, attraktiver, mediengerechter Flieger, eine Art Boris Becker-Effekt tritt ein. Aus dem Traum wird bitterer Ernst.
Über den Schauspieler Heiner Stadelmann: 1943 in Hersbruck bei Nürnberg geboren. Er erhielt seine Ausbildung von Fritz Wagner, der zu dieser Zeit am Deutschen Schauspielhaus engagiert war. Heiner Stadelmann arbeitete ab 1967 an den verschiedensten Bühnen. Von 1992 bis 2000 war er am Schauspielhaus Bochum beschäftigt. Hier arbeitete er mit Regisseuren wie Leander Haußmann, Dimiter Gotscheff, Frank-Patrick Steckel oder Jürgen Kruse zusammen und war in Stücken wie „Medea“, „Wie es euch gefällt“ und „Der zerbrochene Krug“ zu sehen. Es folgten Engagements am Nationaltheater Mannheim und am Schauspiel Frankfurt.
Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus Aktualisiert am 21. Oktober 2026
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