Verlorene Kinder 1999
Inhalt Eine Gruppe von Jugendlichen terrorisiert die Bewohner einer Kleinstadt. Die Angst vor der Gewalt lähmt die Erwachsenen, selbst die Polizei reagiert nicht. Nur eine Reporterin bohrt nach. Nachdem die Jugendlichen zwei Obdachlose halb tot geprügelt haben, rüttelt ihr Fernsehbeitrag den neuen Gymnasiallehrer Steiner wach. Unter den Tätern ist sein Schüler Andreas. Mutig versucht er, jugendliche Gewalttäter und Bürger wieder miteinander ins Gespräch zu bringen - ohne Erfolg. Nach einer erneuten Gewalttat wird die Polizei doch aktiv. Die Jugendlichen kommen vor Gericht. Durch Steiners Engagement fällt die Strafe mild aus. Zu mild, meine viele Bürger und greifen nun ihrerseits zur Gewalt... . Der engagierte Jurist und Filmemacher Norbert Kückelmann zeichnet ein differenziertes Bild jugendlicher Außenseiter und deren Anfälligkeit für Gewalt. Mehr noch als die Motive der Jugendlichen interessieren ihn die Reaktionen von Polizei, Schule, Staatsrepräsentanten, Jugendrichtern und Medien. Entstanden ist eine beklemmend realistische Parabel, die den Zuschauer zur eigenen Auseinandersetzung mit jugendlicher Gewalt anregt. (Quelle: Landesmediendienste Bayern)
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: Sept. 2010
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