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Die Alptraumfrau 1980
Darsteller ... spielt wen Ulrike
S. Dagmar Beiersdorf ... Filmemacherin Robert Cutts ... Amerikanischer Psychiater Bruno Ferrari ... Sänger Lotti Huber ... Mutter H. W. Kurth ... Vater Bernd Lubowski ... Ex-Ehemann Dorothea Moritz ... Ärztin Hans Marquardt ... älterer Sohn Stefan Menche ... Schulfreund Ole Erika Rabau ... Patientin Wolfram Zobus ... Beates Freund Eddie Constantine
Inhalt
"Die Alptraumfrau erzählt die Geschichte einer Berlinerin Anfang Dreißig, die durch eine schwere Persönlichkeitskrise geht und schließlich zu sich selbst findet. Das Drehbuchkonzept basiert auf den Aufzeichnungen der Hauptdarstellerin Ulrike A., die von Kindheit an durch einen 'Schönheitsfehler' - sie schielt und wurde deshalb viermal operiert - in ihrer Entwicklung und ihrem Selbstwertgefühl behindert wurde. Der Film versucht, die Gefühlswelt der Hauptfigur mit Hilfe von Trivialschlagern und >dramatischer< Filmmusik zu erschließen. Psychiaterbesuche bilden das dramaturgische Gerüst, so dass gelegentlich unter Verwendung von Off-Texten zurückgeblendet werden kann. Außerdem bespricht der etwas überforderte Arzt den 'komplizierten Fall' mit einer befreundeten Kollegin, wodurch eine "objektive" Ebene neben der "subjektiven" Träume, Erinnerungen und Wahnvorstellungen entsteht. Das positive Ende soll nicht das Märchen vom Aschenputtel, das zur Superstar wird, variieren, sondern nur als Beispiel gelten dafür, dass man sich erst selbst akzeptieren muss, um dasselbe von anderen erwarten zu dürfen. Der Film ist unter denkbar primitiven Umständen entstanden und hat inklusive der ersten Kopie nur 10.000 Mark gekostet." (Lothar Lambert zu seinem Film in: Kino - Bundesdeutsche Filme auf der Leinwand 1981/82, herausgegeben von Robert Fischer, Verlag Monika Nüchtern, München)
Fremde Links auf dieser Seite: www.filmportal.de (über Lotti Huber) www.berlinonline.de (Filmbeschreibung)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: Januar 2011 |