Hans Dieter Schwarze

Regisseur  Drehbuchautor  Schriftsteller

       

Seine Biografie

  

Hans-Dieter Schwarze  

©Karin von Wangenheim

  

  

  

Bürger Schippel ... R, 1964, SDR

Komödie von Carl Sternheim.

Sprachlich frappante, ätzend ironische Darstellung des romantisch bewegten, degenerierten Bürgertums der Wilhelminischen Zeit und eines kriecherisch aufsässigen Proletariers ohne Standesbewusstsein ...

Darsteller: Klaus Schwarzkopf (Bürger Schippel), Jochen Brockmann (Tilman Hicketier), Elisabeth Wiedemann (Thekla Hicketier), Klaramaria Skala (Jenny Hicketier), Edgar Wiesemann (Heinrich Krey), Hans-Karl Friedrich (Andreas Wolke), Andreas Blum (Der Fürst), Franz Steinmüller (Ein Arzt), Walter Thurau (Müller), Joachim von Groeling (Schultze).

  

  

Des Doktors Dilemma ...D, 1975, Regie: Rolf von Sydow

    

  

Ein besserer Herr ... R, 1963

Herr Möbius (Victor de Kowa) betreibt ein Briefwechselinstitut für alleinstehende, liebesbedürftige Frauen. Auf Kosten seiner zahlreichen Korrespondentinnen kann er das Leben eines vermögenden Mannes führen. Ein unerwarteter Vorfall stellt all seine Erfolge plötzlich in Frage ...

   

  

Ende einer Dienstfahrt ... R, 1971, 80 Minuten

Fernsehfilm nach einer Erzählung von Heinrich Böll; Satire.

Vor dem Amtsgericht einer rheinischen Kleinstadt beginnt der Prozess gegen den Kunsttischler Gruhl und seinen Sohn Georg, bis vor kurzem noch Gefreiter bei der Bundeswehr. Beide haben ein Dienstfahrzeug der Bundeswehr, einen Jeep, auf offenem Feld verbrannt, mit dem Georg auf eine Dienstfahrt geschickt worden ist. Zweck der Dienstfahrt war es, den Tachometerstand des Wagens für die fällige Inspektion auf 5000 Kilometer zu bringen. Die Verbrennung des Wagens sollte demonstrativ ihre Ansicht über derartige Dienstanweisungen zum Ausdruck bringen, mit denen Steuergelder völlig sinnlos zum Fenster hinaus geworfen werden. Der Bundeswehrführung ist dieser Prozess peinlich; durch das Gutachten eines Professors lässt sie die Verbrennungsaktion zum Kunstwerk erklären. (Quelle: Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom  Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)

Darsteller: Alois M. Giani, Heinrich Huber, Wolfgang Büttner, Günter Strack

   

 

Feierabend ... R, 1968

  

 

Komödie der Irrungen ...R, 1965, DA: Hans Rothe (nach Shakespeare)

Zwei Reisende aus Syrakus werden bei ihrer Ankunft in Ephesus für zwei stadtbekannte Personen gleichen Namens und gleicher Profession gehalten. Die Ähnlichkeit ist so frappierend, dass selbst Gattin, Schwägerin, Diener, Köchin und die Fremden ohne Zögern als Angehörige und Herrschaft identifizieren.

Darsteller: Claus Biederstädt, Erik Schumann, Irene Marhold

(Quelle: Broschüre "Das Fernsehspiel im ZDF", Heft 15, Dez. 1976 - Febr. 1977, Hrg. Zweites Deutsches Fernsehen, Informations- und Presseabteilung / Öffentlichkeitsarbeit)

 

  

Madame Bovari ...R, 1968, 2teiliges Fernsehspiel

Madame Bovary», das Hauptwerk Gustave Flauberts, wurde 1856 geschrieben. Es nimmt in der Weltliteratur eine in mehrfacher Hinsicht zentrale Stellung ein. Nach Emile Zola ist das Erscheinen der Madame Bovary» die Geburtsstunde des naturalistischen Romans. Ferner ist mit diesem Werk der Typus des Frauenromans geschaffen, dessen Hauptmotiv der Ehebruch ist. Mit Flauberts großem Roman vollzieht sich die Abkehr von der Romantik in der gesamten Literatur. In kalter Betrachtungsweise, ohne jedes emotionelles Engagement, ohne persönliche Stellungnahme wird das Geschehen registriert: ein Prozess fortschreitender Desillusionierung. Die Desillusionierung treibt Madame Bovary zum Ehebruch, die Desillusionierung in der freien Liebe zur Selbstentwürdigung und schließlich zum Selbstmord. Jede Phase des Ablaufes entwickelt sich konsequent aus Charakter und Milieu: eine Geschichte von gleichermaßen faszinierender Folgerichtigkeit und Lebensfülle. (Quelle: Theaterkanal)

  

 

Pflicht ist Pflicht ... R, 1965, DA Theodor Schübel

Anton Tschechow, der meisterhafte Schilderer des spätzaristischen Fin de Siecle, schuf neben seinen Dramen und Novellen auch eine Fülle von Kurzgeschichten, deren hübscheste die Groteske vom übereifrigen Beamten Kusmin ist. Kusmin, dessen brennender beruflicher Ehrgeiz und wenig entwickelter Familiensinn geradezu modern" anmuten, ist zu seinem Leidwesen nur stellvertretender Untersuchungsrichter irgendwo in der Provinz. Er wittert den Fall seines Lebens, als der Gutsbesitzer Kusow unter mysteriösen Umständen verschwindet. Kusmins weltfremd-verbohrte Untersuchungswut lässt ihn sogleich einen Mordfall konstruieren. Er gerät dabei in einen Wirbel höchst delikater Ereignisse, wobei ein schwedisches Zündholz und ein durchaus weibliches Accessoire eine Rolle spielen. Als er sich immer mehr in den Netzen ländlich-amourösen Treibens verstrickt, greift sein phlegmatisch-verschmitzter Vorgesetzter ein, so dass er im wahrsten Sinne des Wortes mit einem blauen Auge davon kommt. Seine von ihm arg vernachlässigten Frau bleibt es dann vorgehalten, weiblich-listenreich die Akten über den Fall Kusow zu schließen. (Quelle: Theaterkanal)
 

 

Schichtwechsel ... R, 1968

Ein Bergmann, der nicht versteht, dass sein Sohn die Zeche verlässt, erfährt bald darauf, dass diese stillgelegt wird; engagierte Milieustudie, oft etwas literarisch trocken (nach einem Roman von Max von der Grün).

Darsteller: Hermann Günther, Alice Franz, Angela Winkler

 

   

Tatort (Das Zittern der Tenöre) ... R, 1981, TV-Serie

 

  

Tatort (Geisterbahn) ... R, 1972, TV-Serie

Mitten im Trubel eines Rummelplatzes wird ein Schausteller in der Geisterbahn erschossen. Hauptmeister Klipp befindet sich zufällig am Tatort und wird gemeinsam mit Kommissar Konrad mit den Ermittlungen beauftragt, die schließlich von Zollfahnder Kressin weitergeführt werden müssen. Der Verdacht fällt zunächst auf die Wahrsagerin Madame Silvia. (Quelle: Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom  Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)

Darsteller: Klaus Höhne, Herbert Bötticher, Barbara Klein, Ursula Herking, Hans-Karl Friedrich, Rainer Basedow, Ferdy Mayne, Sieghardt Rupp, Lia Wöhr, Anneliese Dallmann u.v.a.

 

   

Unsterblichen Methoden des Franz Josef Wanninger, Die ... Regie bei 12 der gedrehten Folgen (Staffel 2 und 3), TV-Serie, 1980

  

  

Westfälische Schelme ...R, 1977

Der Naturwissenschaftler und Theologe Hermann Landois der im 19. Jahrhundert den Zoologischen Garten zu Münster gründete, prägte mit seinen Freunden und Zeitgenossen, wie dem als 'Toller Bomberg' bekannt gewordene Baron von Romberg und dem meist in Mundart schreibenden Heimatdichter Eli Marcus, einem Schuhwarenhändler am Münsterschen Prinzipalmarkt, ein Stück Zeitgeschichte des Münsterlandes. Dieses Schelmentrio, mit Humor, Phantasie und Einfällen in reichem Maße versehen, steht mit einigen anderen skurrilen Persönlichkeiten der damaligen Zeit stellvertretend für einen mit hintergründigem, manchmal handfestem, manchmal sehr leisem Humor begabten Menschenschlag, den Westfalen. (Quelle: Theaterkanal)

  

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 16.06.2016

 

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