Walter Bockmayer

Regisseur  Drehbuchautor

   

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HP von Walter Bockmayer

 

Premierenreport über Bockmayers Stück "Ming Ding jebohnert", September 2009

 

  

   

   

 

 

 

Walter Bockmayer

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

  

  

Geboren am 4. Juli 1948 in Fehrbach bei Pirmasens.

 

1970 war Walter Bockmayer aus dem rheinland-pfälzischen Pirmasens nach Köln gezogen. Die Lehre als Großhandelskaufmann hatte er abgebrochen und versucht, sich als Kantinenhilfe in den USA durchzuschlagen. In Köln schließlich hatte er 1968 als Ankleider im Schauspielhaus begonnen.  

   

Begründung der 'Enten Produktion' zusammen mit Rolf Bührmann, dem Co-Regisseur der meisten Filme Bockmayers. Mitte der 70er Jahre lösten die schrägen 8-Millimeter-Filme, die Walter Bockmayer zusammen mit seinem Lebensgefährten Rolf Bührmann dreht, in Köln bereits Begeisterung aus. 

1975 gründete er im Kölner "Kwatier Latäng", wie das Studentenviertel umgangssprachlich genannt wird, die Szenekneipe "Die Filmdose", die 1984 das "Theater in der Filmdose" nach sich zog.

Eine Kneipe, die sich mehr und mehr zum Treffpunkt der Kölner Künstlerszene entwickelte.

  

Auch an den großen Theatern Deutschlands (Bochum, Essen, Bremen, München) begann Walter Bockmayer, der von seinen Freunden "Wally" genannt wird, sich als Regisseur einen Namen zu machen – unter anderem mit der deutschen Uraufführung der Rocky-Horror-Show (1979). Seine Inszenierung von Peter Greiners Kiez wurde auf dem Berliner Theatertreffen als bestes Stück des Jahres 1981 ausgezeichnet.

 

Sein erster großer Spielfilm, Jane bleibt Jane von 1977, machte ihn bereits über die Grenzen der rheinischen Metropole hinaus bekannt. Rainer Werner Fassbinder lobte das verträumt-utopische Werk als "den schönsten Film, der je in Deutschland gedreht wurde." Weitere Spielfilme wie Flammende Herzen (1977), Looping (1980), Kiez und Geierwally (1987) folgten. Für den Film Looping gab es einen Bundesfilmpreis.

  

Sein erstes Stück im "Theater in der Filmdose" war Geierwally und sorgte für ziemlich viel Furore, wurde insgesamt 750-mal in der Filmdose und in ganz Deutschland gespielt. Es folgte Sissi - Beuteljahre einer Kaiserin. Dieses Theater wurde "zum Sprungbrett für junge Künstler und Darsteller. Ob Ralph Morgenstern, Dirk Bach, Veronica Ferres oder Hella von Sinnen – sie alle haben bei Walter Bockmayer gespielt.

 

Seit 2000 ist das legendäre "Kaiserhof-Theater" geschlossen. Es wurde verkauft. Der neue Besitzer hatte es renovieren lassen und anschließend leider wieder heruntergewirtschaftet. Doch Wally und sein Lebensgefährte Rolf Bührmann, der die Geschäfte der Kaiserhof GmbH führt, machten im "Limelight" - das im Westen von Köln liegt - weiter.

  

Seit 2003 werden die Stücke von Walter Bockmayer im Scala-Theater in Köln aufgeführt.

(Quelle: Einige Informationen aus wdr.de)

   

  

Auszeichnungen

- Kritikerpreis in Locarno, 1977, für das "Kleine Fernsehspiel" Jane bleibt Jane.

- Bundesfilmpreis für Flammende Herzen, 1978. 

 

 

 

 

 

  

Fremde Links:

www.wdr.de (über Walter Bockmayers Stück Ming Ding jebohnert

www.ralph-morgenstern.de (Eigene HP)

www.rosarauschen.de (über Hella von Sinnen)

www.walterbockmayer.de (Eigene HP)

www.scala-koeln.de (Scala-Theater Köln)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Rezension: Freimütig erzählt Walter Bockmayer über sein Leben, seine Kindheit, Jugend,

seine ersten Begegnungen mit sogenannten "Leuten vom Film", über seine Theaterkneipe, seinen Drogenkonsum,

schönt nichts und schont niemanden. Trotzdem hatte ich das Gefühl, er zieht niemanden durch den Kakao,

sondern - im Gegenteil - macht sich kleiner als er ist. Ein ehrliches Buch. 5 Sternchen.

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 

 

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: Mai 2011