Ingemo Engström

 Regisseurin  Drehbuchautorin  Darstellerin  Produzentin

   

 

  

  

 

Vielen Dank an Frau Engström für dieses Foto.

Regisseurin Ingemo Engström

©Ingemo Engström

  

Ingemo Engström wurde 1941 in Jakobstad/Finnland geboren.

 

Studium der Psychologie, Medizin und Literatur in Helsinki, Hamburg und München. Magisterexamen mit einer Studie über die Bildsprache der Ingeborg Bachmann. Publikationen über Film und Literatur. Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München bis 1970.

  

Auszeichnungen

- 1977 IFF Mannheim: Josef von Sternberg-Preis

- 1977 Preis der Evang. Filmarbeit (Internfilm) für Fluchtweg nach Marseille

- 1978 IFF Locarno: Goldener Apfel - Prix des femmes für Fluchtweg nach Marseille

- 1980 IFF Locarno: FIPRESCI-Preis für Letzte Liebe

- 1980 IFF Figuera da Foz: Silberne Plakette für Letzte Liebe

- 1981 Festival des femmes, Brüssel: Prix de la critique für Letzte Liebe

 

 

 

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Eine Filmauswahl mit Beteiligung von Ingemo Engström

Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  

Titel

Jahr Regie

Dark Spring ... R, DA, 1971, 92 Minuten

Eine Frau gibt ihren Beruf auf, lässt sich scheiden und flüchtet sofort wieder in die Arme eines anderen Mannes; eine Frauenkommune: Statement einer Kommunardin; eine Fotografin, eine Boutiquebesitzerin versuchen sich mitzuteilen. Fazit des Films: "Alles ist längst besetzt, alle Bilder, Worte, Gesten, Empfindungen: die Herrschaft des Mannes total. Dass Dark Spring dies vorführt mit äußerster Radikalität und sonst nichts, sich jeder Andeutung einer Lösung enthält, macht ihn so unwiderstehlich; dass dieser Film so empört und auch beschämt, macht deutlich, wie intakt allem Emanzipationsgerede zum Trotz das Tabu ist, mit dem die traditionellen Rollen der Geschlechter bedacht sind" (Joachim von Mengershausen, Filmkritik). Dark Spring war der Abschlussfilm der gebürtigen Finnlandschwedin Ingemo Engström für die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film.

Darsteller: Edda Köchl, Ilona Schult, Irene Wittek, Klara Zet, Stefan Agathos, Ingemo Engström, Gerhard Theuring

(Quelle: Der neue Deutsche Film 1960-1980, Robert Fischer / Joe Hembus, Goldmann Verlag München, Originalausgabe, 1981)

1971 I.E. (auch Drehbuch und Darstellerin)
Zwei Liebende und die Mächtigsten dieser Erde 1973 I.E. (auch Drehbuch)
Erzählen 1975 I.E. (auch Drehbuch, zusammen mit Harun Farocki)

Fluchtweg nach Marseille (Dokumentar-/Spielfilm)

Der Film entstand nicht nach einem vorher festgelegten Drehbuch, er folgt wachsam den Spuren und Eindrücken, die sich bei der Recherche ergaben. Brechts Arbeitsjournal war dazu eine Parallele. Seine besondere Bedeutung gewinnt der Film durch die Montage, die Erinnerung und Literatur, Archiviertes und Verdrängtes, inszeniert und dokumentarische Passagen zu einem ebenso eindrucksvollen wie historisch bedeutsamen Film zusammenfügt. (Filmlexikon) Die inszenierten Passagen werden ausdruckstark von Katharina Thalbach und Rüdiger Vogler gespielt.
Die Erfahrungen mit Flucht, Exil und Asyl müssen heute 40 Millionen Menschen machen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Deutsche auf die Flucht begeben mussten. Marseille war der Hafen in die rettende Welt, manche erreichten sie nicht mehr, sie starben vorher. Heute stehen wieder Menschen am anderen Ufer des Mittelmeeres mit ihrer Hoffnung auf ein rettendes Land. Es ist ein politischer und zugleich poetischer Film, der langsam und ruhig sich annährt, zuhört, auf den Zuschauer wirken lässt. Deshalb ist er auch recht lang geworden.
(Quelle: kassel-zeitung.de)

Darsteller: Katharina Thalbach, Rüdiger Vogler, François Mouren-Provensal

Zeitzeugen: Ruth Fabian, Peter Gingold, Alfred Kantorowicz, Ernst Erich Noth, Ida Pozner, Vladimir Pozner

1977 I.E. (auch Drehbuch, zusammen mit Gerhard Theuring
Zwischen zwei Kriegen 1978 Harun Farocki (I.E. Darstellerin)

Ginevra

Die Geschichte der Schauspielerin Cecilia, gespielt von Amanda Ooms, und ihrer inneren Zerrissenheit. Da sie sich nicht zwischen zwei potentiellen Verehrern entscheiden kann, sucht sie den Weg der Flucht und lässt ihr Filmteam allein zurück. Sie entdeckt ein neues Gefühl der Einsamkeit und findet es gut und befreiend. Der Film wurde inspiriert durch das Schicksal der Schauspielerin Jean Seberg. 

1991 I.E. (auch Drehbuch)
Flucht in den Norden 1985 I.E. (auch Drehbuch)

  

 

 

 

 

  

Fremde Links:

www.filmportal.de (Film Flucht in den Norden)

 

  

  

  

  

  

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 06/2010

 

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Das Foto stellte mir Frau Engström zur Verfügung.