Horst Lommer

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Ulli Horst Lommer, der auch Schauspieler war, wurde 1904 in Berlin geboren. Er starb am 17. Oktober 1969.

Sein Nachlass ist im Filmarchiv der Akademie der Künste in Berlin hinterlegt.

 

Studium der Philosophie.

  

Staatliche Schauspielschule bei Leopold Jessner.

  

Nach der Ausbildung Schauspieler in Gera, Königsberg, Düsseldorf und Köln. Unter Gründgens zehn Jahre lang am Berliner Staatstheater.

Während der Nazizeit schrieb Horst Lommer Lustspiele, wie z.B. "Das tausendjährige Reich", das er 1945 mit Walter Franck und Paul Bildt aufführte.

1949-1951 lebte er in Ostberlin. 1951 Wechsel nach Westdeutschland. Redaktionelle Arbeit bei der Zeitung "Die Aktion". Mitarbeiter beim Düsseldorfer 'Kommödchen'.

Bei Wikipedia ist zu lesen: "Neben seiner Tätigkeit für den Rundfunk war er bis 1969 dann hauptsächlich als Autor von Fernsehspielen (NDR, Südwestfunk) bekannt. In der Fernsehspiel-Abteilung des NDR unter Egon Monk war Lommer für das satirisch-komödiantische Element zuständig. Bei allen vom Norddeutschen Rundfunk produzierten Lommer-Stücken führte Peter Beauvais Regie."

  

Wichtiger Fernsehspielautor der 1960er-Jahre im komischen Genre. In der Broschüre "NDR-Fernsehspiele 1963/64, Seite 6, ist zu lesen: "Lommer erzählt erfundene wahre Geschichten. Seine Zeit ist immer die Gegenwart und sein Schauplatz immer die Bundesrepublik... Lommer hat eine Technik entwickelt, dem Volk im entscheidenden Moment aufs Maul zu schauen. Er verbindet mehrere Handlungen so miteinander,  dass sie sich gegenseitig kommentieren. Am Ende ergibt sich dann aus vielen Details seine Sicht auf das Streben nach Wohlstand, der häufig mit Glück verwechselt wird."

 

Lommers satirische Kritik des bundesrepublikanischen Materialismus entfaltet in sechs Inszenierungen von Peter Beauvais eine dreiste Fröhlichkeit. Die Menschen suchen erotische Abenteuer wie der Frisör in Schönes Wochenende (1962), wollen eine Fahrschule gründen, riskieren Ratenzahlungen, halten Ausschau nach Lebens- und Ehepartnern in Das Glück läuft hinterher (1963). Geibelstraße 27 (1966) portraitiert Menschen in einem Haus, das frisch gestrichen wird; Zug der Zeit (1967) beschreibt den Strandurlaub der Deutschen. Den letzten Fernsehfilm von Horst Lommer inszenierte Claus Peter Witt 1971, mit Helmut Qualtinger als Kohlenhändler und geldgierigen Hausbesitzer, ein wenig ungemütlicher.

 

 

Drehbücher von Horst Lommer (Auswahl):

 

Geschäfte mit Plückhahn ...DA, Regie: Claus Peter Witt, NDR, 1971

 

Glück läuft hinterher, Das ...DA, Regie: Peter Beauvais, NDR, 1963

 

Letzte Aufgebot, Das ...DA, Regie: Gerlach Fiedler, NDR, 1959

 

Schönes Wochenende ...DA, Regie: Peter Beauvais, NDR, 1962

 

Zur letzten Instanz ...DA, Regie: Fritz Schröder-Jahn, NDR, 1960

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 5. Oktober 2018

 
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