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Peter Sehr Regisseur Drehbuchautor
Peter Sehr studiert 1970 bis 74 Physik und Chemie an der Eidgenössisch Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Nach Erhalt seines Diploms bereist er für ein Jahr
Südamerika. Von 1975 bis 1979 promoviert er in Biophysik an der Oxford
University. Während dieser Zeit entstehen die Kurzfilme "He May Have Cut
His Throat", "To Shoot a Bicycle" and "A Group of
People". Gleichzeitig leitet Peter Sehr den Film-Club der Universität.
1988 gründet er mit
Marie
Noelle
die P'Artisan
Filmproduktion GmbH. Seinen ersten Spielfilm Und
nicht ein Tohuwabohu, eine fiktive
Dokumentation, schreibt, produziert und dreht er im gleichen Jahr. 1991 folgt
der Film Das
serbische Mädchen, der für den Bundesfilmpreis nominiert wird und
mehrere Preise bei ausländischen Festivals erhält. Sehrs international
erfolgreicher Spielfilm Kaspar
Hauser (1994) wird beim deutschen Filmpreis mit drei Filmbändern in
Gold ausgezeichnet (Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller) und
gewinnt mehrere internationale Filmpreise. Auch Obsession
(1997) wird für den Bundesfilmpreis als bester Film nominiert. Sein letzer
Spielfilm Love
The Hard Way (2001),
mit Adrien Brody, Charlotte Ayanna und Pam Grier in den Hauptrollen, wurde in
New York gedreht und von Sehr koproduziert. Der Film erhält in Locarno 2001 den
"Silbernen Leoparden" und Sehr den Bayerischen Filmpreis für
"Beste Regie" (2002).
Zur Zeit arbeitet er an einem Spielfilm über Ludwig II. von Bayern und Georg Lichtenberg. (Quelle: Informationen u.a. aus der Website der P'Artisan Filmproduktion)
Fremde Links auf dieser Seite: www.partisanfilm.de (Film Das serbische Mädchen) www.partisanfilm.de (über Peter Sehr) www.bad-bad.de (Film Kaspar Hauser) www.filmakademie.de (über Peter Sehr)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 6. August 2008
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