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Heinz
Schirk Regisseur Autor Schauspieler
Geboren
am 22.12.1931 in Danzig. 1945 Flucht vor der näherrückenden Ostfront in den Westen.
Studium
der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie in Berlin und Hamburg.
Autor von Kurzfilmen, Funkkabaretts, Chansons.
Außerdem zahlreiche Schauspiel-, Musical- und Opern-Inszenierungen an Theatern in Deutschland, Österreich und in der
Schweiz, u.a. Koralle Meier (Martin Sperr, Ruhrfestspiele Recklinghausen,
1971),
Endspurt
(Ustinov, Staatstheater
Stuttgart, 1963),
Der Hund des Generals (Kipphardt, Staatstheater Stuttgart, 1964),
Kabale und Liebe (Schiller, Staatstheater Stuttgart, 1964),
Seid nett zu Mr. Sloane (Orton, Staatstheater Stuttgart),
Urfaust (Goethe, Burgtheater Wien, 1965),
Happy end (Brecht/Weill, Landestheater Darmstadt, 1965),
Stella (Goethe, Staatstheater Stuttgart, 1965),
Des Teufels General (Zuckmayer, Komödie Basel, 1968),
Der Teufelschüler (Shaw, Schauspielhaus Bochum, 1968,
Die Kassette (Sternheim, Schauspielhaus Bochum, 1969). Bekannt wurde Heinz Schirk mit dem zweiteiligen Film Krebsstation nach Alexander Solschenizyns Roman, der die Erfahrungen des Autors als Krebskranker und Verbannter Mitte der 50er Jahre in der UdSSR spiegelt. Heinz Schirk schrieb einige Drehbücher für den Tatort und inszenierte auch für diese TV-Serie. Für
die beliebte TV-Serie Liebling Kreuzberg
mit Manfred Krug
zeichnet er ebenfalls verantwortlich und hat die sechs
Anfangsfolgen als Regisseur mit auf den Weg gebracht. Der eindrucksvolle Film Die Wannseekonferenz wurde mit zahlreichen Preisen bedacht.
Auszeichnungen (Auswahl)
(Quelle: u.a. aus "TV-Filmlexikon" von Egon Netenjakob, Fischer Cinema TB, Nr. 11947)
Fremde Links: www.zb.uzh.ch (über Oskar Wälterlin)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 17. November 2010 |