Christoph Schlingensief

Regisseur  Drehbuchautor  Theaterintendant  Ausnahmefilmer

     

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www.schlingensief.com

02.07.2010: Der Regisseur und Performance-Künstler Christoph Schlingensief hat krankheitsbedingt seine Teilnahme an der Ruhr-Triennale abgesagt. Nach einem erneuten schweren Krankheitsschub seiner diagnostizierten Krebs-Erkrankung sehe er sich nicht in der Lage, weiterzuarbeiten und bat in einem Brief um Verständnis. - Weiterlesen >>> www.spiegel.de

  

* Christoph Schlingensief gestorben *

* Stimmen zum Tod von Christoph Schlingensief *

* Ein Nachruf *
 

  

  

  

Christoph Schlingensief während der Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2009 (Circus Roncalli auf dem Wiener Rathausplatz) - Foto: Manfred Werner (tsui)

Leider viel zu früh verstorben: Ausnahmekünstler

Christoph Schlingensief

©Manfred Werner/Tsui

Christoph Schlingensief wurde am 24. Oktober 1960 in Oberhausen als Sohn eines Apothekers und einer Krankenschwester geboren. Er starb am 21. August 2010.

 

Studienbeginn 1981 in München (Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte). 

Nebenbei war er Assistent von Werner Nekes. Erste Kurzfilme.

1983 erster Spielfilm: Tunguska - Die Kisten sind da

In der Fernsehserie Lindenstraße arbeitete er 1986 als Aufnahmeleiter.

Weiterhin eigene Spielfilme wie 100 Jahre Adolf Hitler, Das deutsche Kettensägenmassaker oder Terror 2000. 1993 erstmals Theaterregisseur an der Berliner Volksbühne mit dem Stück 100 Jahre CDU - Spiel ohne Grenzen

  

1997 kommt es wegen Christoph Schlingensief auf der "documenta X" zu einem Eklat: Weil er ein Schild mit der Aufschrift "Tötet Helmut Kohl" trägt, wird er verhaftet. Gründung einer eigenen Partei mit Namen "Chance 2000".

  

...hat seine Erkrankung wie ein Tagebuch aufgeschrieben...

Er arbeitet jetzt an den großen Bühnen in Wien, Zürich, Berlin und Frankfurt, inszeniert Opern wie 2004 bei den Wagner-Festspielen "Parzifal" und 2007 "Der fliegende Holländer".

  

2010 erhielt Christoph Schlingensief den renommierten Käutner-Preis. Laudator bei der Preisverleihung war Georg Seeßlen.

(Quelle: u.a. aus dem Porträt des Goethe-Instituts)

  

Christoph Schlingensief  hatte im August 2009 seine Mitarbeiterin Aino Laberenz geheiratet. Frau Laberenz arbeitete seit 2004 mit Schlingensief zusammen. Die Hochzeit fand auf Schloss Hoppenrade bei Meseberg in der Mark Brandenburg statt. Die 28 Jahre alte Kostüm- und Bühnenbildnerin war 2005 von der Zeitschrift «Theater heute» als beste Nachwuchs-Kostümbildnerin  ausgezeichnet worden. (Quelle: derwesten.de)

  

 

Am 21. August 2010 erlag Christoph Schlingensief seiner seit 2008 bekannten Krebserkrankung. 

 

  

 

 

  

  

Fremde Links auf dieser Seite:

7 x www.schlingensief.com

www.getidan.de (Laudatio bei der Verleihung des Käutner-Preises)

www.tagesschau.de (Ein Nachruf)

www.spiegel.de 

www.tagesspiegel.de 

 

 

  

 

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: August 2010