Tom Tykwer

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Tom Tykwer nimmt den Bayerischen Filmpreis entgegen - Foto: Andrea Pollak

Regisseur Tom Tykwer erhält den Bayerischen Filmpreis 2006 für

Das Parfum

©Andrea Pollak/www.isarbote.de

       

Tom Tykwer wurde am 23. Mai 1965 in Wuppertal geboren.

 

Schon als Elfjähriger drehte der filmbegeisterte Tykwer erste Super-8-Filme. Seit 1980 jobbte er in Programmkinos. 1988 übernahm er das Management der Berliner Moviemento-Kinos. Er war Drehbuch-Lektor und drehte TV-Porträts verschiedener Regisseure. Tykwer hat nie eine Filmhochschule besucht und lieh sich für seine ersten beiden Kurzfilme das Geld von seinen Freunden. Nach den beiden Kurzfilmen Because (1990) und Epilog (1992) drehte er 1993 seinen ersten abendfüllenden Spielfilm: Die tödliche Maria mit Nina Petri in der Titelrolle.

  

1994 gründete Tykwer gemeinsam mit Stefan Arndt, Wolfgang Becker und Dani Levy die Produktionsfirma X Filme Creative Pool, die in den darauf folgenden sieben Jahren vierzehn Filme realisiert hat. Darunter findet sich auch Das Leben ist eine Baustelle wozu Tykwer 1995 mit Wolfgang Becker gemeinsam das Drehbuch schrieb, bevor er seinen eigenen zweiten Kinofilm, Winterschläfer (1996/97) inszenierte, der von der Kritik mehr als wohlwollend aufgenommen wurde. Beide Filme, sowohl Die tödliche Maria als auch Winterschläfer überzeugten durch ihre präzise Beobachtungsgabe. Tykwer hatte bei diesen und bei seinen folgendem Film Lola rennt ein großes Faible für außergewöhnliche Charaktere.

 

1998 folgte also Lola rennt, mit dem X-Filme erstmals auch im Ausland große Erfolge feiern konnten. In der Heimat der größte deutsche Hit des Jahres, erzielte der Film überall auf der Welt spektakuläre Resultate und ist mit über sieben Millionen Dollar Einspielergebnis allein in den USA einer der erfolgreichsten nichtamerikanischen Filme, die jemals im US-Kino gezeigt wurden. In drei verschiedenen Endungen wird die Geschichte der Göre Lola (Franka Potente) erzählt, die das Leben ihres Freundes (Moritz Bleibtreu) retten will, wozu sie innerhalb von 20 Minuten hunderttausend Mark auftreiben muss.

  

Tykwers vierter Film Der Krieger und die Kaiserin, bei dem er erneut mit 'Lola'-Darstellerin Franka Potente zusammenarbeitete, wurde zum gelungenen Einstand der neu gegründeten X Verleih AG. Der Film, der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 2000 erstmals einem Weltpublikum präsentiert wurde und inzwischen in mehr als 20 Ländern im Kino lief, gewann 2001 auch eine silberne 'Lola', den Deutschen Filmpreis für den besten Film. Sein nächster Film Heaven von "X Filme" in Coproduktion mit Miramax hergestellt, eröffnete im Februar 2002 die Internationalen Filmfestspiele von Berlin.

  

Im Januar 2003 wurde bekannt, dass Tom Tykwer als Regisseur für den bis dahin als undrehbar geltenden Film Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders nach einem Roman von Patrick Süskind feststeht (Das Parfüm nach Im Westen nichts Neues der erfolgreichste Roman in Deutschland).

Produzent ist Bernd Eichinger. Dieser hatte sich die Rechte an dem Buch vor einigen Jahren teuer erworben. Als Hauptdarsteller war Orlando Bloom vorgesehen (der es dann aber doch nicht wurde). Es war aber noch nicht bekannt, ob die Firma X Filme Creative Pool an der Constantin-Produktion beteiligt sein wird.

Inzwischen ist der Film abgedreht, kam im September 2006 in die Kinos, konnte 5,5 Millionen Zuschauer verzeichnen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2006 Bambi in der Kategorie Bester Film national an Bernd Eichinger, Tom Tykwer und Ben Whishaw, den Bogey in Platin für 5 Millionen Kinobesucher in 50 Tagen. 2007 gab des den Bayerischen Filmpreis, den Deutschen Filmpreis in Silber, den Europäischen Filmpreis und den Jupiter für den besten deutschen Film.

  

Neu - gelesen auf der HP des Regisseurs, das er und Stefan Arndt von X-Filme gemeinsam mit Achim von Borries und Hendrik Handloegten die international erfolgreiche TV-Serie Babylon Berlin neu entwickeln und in deutscher Sprache produzieren wollen. Nach den Romanen des Schriftstellers Volker Kutscher sollen die Geschichten und Fälle des Kommissars Gereon Rath verfilmt werden.

 

(Quelle: Einige Informationen entnommen aus der HP Tykwer und aus www.x-filme.de)

 

 

  

  

  

  

 

  

  

  

  

 

 

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 23. Sept. 2017

  

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