Jakob, der Lügner

DDR, 1974

   

Filmliste Frank Beyer

   

 

 

Regie

Frank Beyer

Drehbuch

Gerd Gericke (nach dem Roman von Jurek Becker)

Produktion

DEFA Gruppe Johannisthal / DFF

Kamera

Günter Marczinkowsky

Musik

Joachim Werzlau

FSK

ab 12 Jahre

Länge

101 Minuten

FBW

-

Ur-/Erstaufführung

18. April 1975

Sonstiges

Auf der Berlinale 1975 erhielt der Hauptdarsteller Vlastimil Brodsky einen Silbernen Bären. Als einziger DEFA-Film wurde Jakob der Lügner 1976 für einen 'Oscar' nominiert.

Genre

Literaturverfilmung

    

    

    

Darsteller

Rolle

Vlastimil Brodský

Jakob

Erwin Geschonneck

Kowalski

Manuela Simon

Lina

Henry Hübchen

Mischa

Blanche Kommerell

Rosa

Margit Bara

Josefa Litwin

Dezsö Garás u. Zsuzsa Gordon

Herr und Frau Frankfurter

Reimar Joh. Baur

Herschel

Armin Mueller-Stahl

Roman Schtamm

u.v.a.

    

  

   

Features:

Spur der Zeit: Filmessay über Leben u. Werk des Regisseurs Beyer mit über 60 Minuten Zusatzinfos. Trailer: Die besten Filme der DEFA. Biografien von F. Beyer und J. Becker. Fotogalerie

    

 

Inhalt

Ein osteuropäisches jüdisches Ghetto im Jahre 1944. Jakob Heym wird wegen angeblicher Überschreitung der Ausgangssperre von einem Posten zum Gestapo-Revier geschickt. Durch Zufall kommt er mit dem Leben davon, und zufällig hat er dort im Radio eine Meldung über den Vormarsch der Roten Armee gehört. Er möchte die Nachricht an seine Leidensgefährten weitergeben, um ihnen Hoffnung zu machen, hat aber Angst, man würde ihn wegen seiner "Verbindung" zur Gestapo für einen Spitzel halten. So greift er zu einer Lüge, gibt vor, ein Radio versteckt zu haben. Die Menschen im Ghetto schöpfen neuen Lebensmut, es gibt keine Selbstmorde mehr, und man möchte von Jakob immer neue Informationen über den Vormarsch. Er muss weiterlügen, damit die Hoffnung bleibt... (Quelle: Amazon)

  

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Fremde Links:

www.defa-sternstunden.de (über Vlastimil Brodsky)

http://geschonneck.com (HP Geschonneck)

  

  

  

  

 

 

  

  

   

  

    

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 11/2010