Domino 

1982

 

Filmliste Thomas Brasch

 

  

 

Regie

Thomas Brasch

Drehbuch

Thomas Brasch

Produktion

Argos Film GmbH und ZDF

Kamera

Konrad Kotowsky

Musik

Christian Kunert, Thilo von Westernhagen

FSK

ab 16 Jahre

Länge

118 Minuten

FBW-Prädikat

Besonders wertvoll

Auszeichnungen

Silberner Löwe IFF Locarno (Darstellerpreis an Katharina Thalbach)

Sonstiges

Arbeitstitel "Das wahre Leben"

P r e s s e m a p p e  (pdf-Datei)

Kurzbeschreibung

Der Film schildert die Geschichte der Schauspielerin Lisa in den letzten zwölf Tagen eines Jahres. Ihr Leben ist erfolgreich, eins passt ans andere wie die Steine im Dominospiel. Doch plötzlich ändert sich die Spielregel. Brasch zeichnet in seinem Film ein Bild der Gesellschaft zwischen Wohlstand und Arbeitslosigkeit, zwischen Kriegsangst und Friedensfest.

Ur-/Erstaufführung

12.06.1982

Genre

-

  

  

  

Darsteller

Rolle

Katharina Thalbach

Lisa

Bernhard Wicki

Lehrter

Anne Bennent

Andrea

Hanns Zischler

Zollner

Klaus Pohl

Bruhnke

   

     

     

Inhalt

Eine Momentaufnahme der verzweifelten komischen Tagesläufe einer Gesellschaft zwischen Wohlstand und Arbeitslosigkeit, zwischen Kriegsangst und Friedensfest. Ein Berlin-Film.  

Vorher war es für sie das Selbstverständlichste von der Welt gewesen, denn schließlich war es ihr Beruf: von einer Rolle in die andere wechseln, fremde Sätze zu sprechen, fremde Gedanken zu denken, fremde Gefühle zu fühlen vor fremden Leuten. Sich mit Verstellung ihren Lebensunterhalt zu verdienen für sich und ihre Tochter. Eine Schauspielerin zu sein. Aber in diesen zwölf Tagen, den letzten des Jahres, ändert sich plötzlich alles, bis am Schluss kein Stein mehr auf dem anderen bleibt und nichts mehr wie vorher war. Kaum dass der Zug mit ihrer Tochter aus dem Bahnhof ist, beginnt ein Mann zu reden von Nervenheilanstalten und von Arbeitskolonien, plötzlich ist ihre Tür verschlossen, und sie muss durchs Fenster auf die Straße, plötzlich, und alles noch am ersten Tag, ein Brief mit einem Angebot, die gewohnte Arbeit aufzugeben für einen unsicheren Versuch. Und es hört nicht auf, als wäre alles aus den Fugen. Als wären die Bretter, die die Welt bedeuten, Bretter vor ihrem Kopf, sieht sie jetzt Dinge, die sie vorher nicht gesehen hat. Oder treten sie wirklich jetzt erst auf? Und sie hört, was sie vorher nicht gehört hat: Krieg, Arbeitslosigkeit überall und immer wieder. Hat sie geschlafen vorher oder träumt sie jetzt? Eines steht fest: ein anderes Spiel hat begonnen, dessen Regeln sie nicht kennt. (Quelle: Basisfilm)

  

  

  

  

  

Fremde Links:

www.basisfilm.de (pdf-Datei - Pressemappe)

 

  

 

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 06/2010