Bernhard Wicki

Regisseur  Drehbuchautor  Darsteller  Fotograf

   

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 Bernhard Wicki bei Filmportal

  

  

    Elisabeth Wicki-Endriss drehte 2007 einen bemerkenswerten Dokumentarfilm über ihren Lebensgefährten und Ehemann: "Verstörung - und eine Art von Poesie". Die Filmlegende Bernhard Wicki

 

  

  

  

  

Geboren am 18. Oktober 1919 in St. Pölten.

Bernhard Wicki in der Hauptrolle des Staatsanwalts Martin in dem 1968 gedrehten Fernsehspiel "Graf Öderland" in der Regie von Rolf Hädrich, nach dem Drama von Max Frisch.

 
Foto zur Verfügung gestellt von Pidax Film

 

Gestorben am 5. Januar 2000.

 

Sohn eines Schweizers und einer Ungarin.

 

1938 Schauspieler in Berlin bei Gustaf Gründgens. Neun Monate gefangen im KZ Sachsenhausen wegen Mitgliedschaft der "Bündischen Jugend".

 

1943-45 in München. 1945-50 am Zürcher Schauspielhaus und am Burgtheater in Wien.

 

Darsteller in Filmen von Helmut Käutner.

 

Arbeitet als Fotograf. (Die Pinakothek München schreibt zu B. Wicki: "Bis heute unbekannt ist, dass Wicki in den 50er Jahren fotografierte und ein Werk hinterlassen hat, das nicht nur seine Arbeit als Regisseur vorbereitete, sondern eine individuelle künstlerische Handschrift trägt. Die Fotografie war für Wicki das entscheidende Instrumentarium, sich optisch auszudrücken.") (Text zu einer Ausstellung vom 23.06.2005 - 09.10.2005 in der PINAKOTHEK DER MODERNE.)
  

Internationaler Erfolg mit seinem ersten Spielfilm Die Brücke: "Wickis Meisterwerk erzählt eine erschütternde Geschichte aus den letzten Kriegstagen 1945. Sieben junge Soldaten erhalten den militärisch völlig überflüssigen Befehl, eine Brücke vor den anrückenden Alliierten zu verteidigen. Mit naivem Enthusiasmus erfüllen sie ihren Auftrag. Erst als einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke sein Leben verliert, wird die Sinnlosigkeit des Befehls offenkundig." (Amazon)

 

Fernseharbeit sieht Wicki trotz des kleineren Budgets als gleichwertig zur Spielfilmarbeit an: "Fernsehen hat den Vorteil, dass man nicht von einer Industrie abhängig ist und Themen machen kann, die im Film aus kommerziellen Gründen nicht möglich sind." 

Sein Spielfilm Das Spinnennetz (1989) führt die Frühzeit des Faschismus 1918-1923 vor am blutigen Werdegang eines egomanen aufstiegssüchtigen Kleinbürgers (Ulrich Mühe) und seines intelligent für die Interessen seiner jüdischen Freunde intrigierenden Gegenspielers Lenz (Klaus Maria Brandauer). 

 

Der Regisseur war mit der Schauspielerin Agnes Fink (*14.12.1919 28.10.1994) verheiratet. 1995 heiratete er die Schauspielerin Elisabeth Endriss.

  

(Quelle: u.a. Egon Netenjakob: "TV-FILMLEXIKON - Regisseure - Autoren - Dramaturgen", Fischer-Cinema TB-Verlag, Originalausgabe März 1994, Frankfurt/Main - mit Erlaubnis des Autors)

  

   

Literatur

Robert Fischer: "Sanftmut und Gewalt": Bernhard Wicki, Köln, 1991

 

 

  

  

  

     

   

   

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 14. März 2016

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben. Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt. Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.