Wir haben uns doch mal geliebt

1982

 

Filmliste Daniel Christoff

 

  

  

Regie

Daniel Christoff

Drehbuch

Daniel Christoff

Regie-Assistent

Lucie Berndsen

Vorlage

-

Produktion

Neue Filmproduktion GmbH & Co. KG, Berlin (Herbert Ballmann)

Kamera

Wolfgang Treu, Theodor Rose

Musik

Birger Heymann

FSK

-

Länge

95 Minuten

Sonstiges

Lief in der Reihe "Das Fernsehspiel der Gegenwart"

Ur-/Erstaufführung

05.04.1982

Genre

Liebe, Beziehung, Drama, Alkohol

            

  

Darsteller

Rolle
Lisa Kreuzer Helga
Joachim Bliese Kurt
Leila Siller Annegret
Gisela Uhlen Mutter
Eleonore Weisgerber Angelika
Evelyn Meyka Ulla
Verena Peter Gudrun
Corny Collins
Philine Peters-Arnold
Susanne Bonaséwicz
Meray Ülgen
Diether Krebs
Klaus Jepsen
Friedhelm Lehmann

Wolfgang Bathke

Der gebürtige Ostberliner startete seine Schauspielkarriere sehr zeitig. Als Neunjähriger spielte er einen Botenjungen an der Berliner Staatsoper. Seine erste Ausbildung hatte aber nichts mit Schauspielerei zu tun: Er wurde Elektriker. Erst 1967 ging er an die Ostberliner Schauspielschule. Zwölf Jahre später kam er nach West-Berlin und spielte am Theater und beim Kabarett. Seit 1980 arbeitet Wolfgang Bathke auch für Fernsehen und Kino. Er spielte in "Hitlerjunge Salomon", "Ein Fall für Zwei", "Wie gut, dass es Maria gibt" u.v.a.m. An "Im Namen des Gesetzes" reizt ihn, dass die Fälle erstmals von der Tat bis zur Rechtsprechung beleuchtet werden. Und: "… dass Kommissar Kehler mit Verständnis auf die Leute zugeht, nicht mit Rachegefühlen. (Quelle: opalfilm.de)

                

 

Inhalt

Kurt und Helga Brettschneider sind seit 14 Jahren verheiratet, haben eine Tochter, Annegret, und leben in Verhältnissen, die man bei oberflächlicher Betrachtung als geordnet bezeichnen könnte. Der Blick hinter die gutbürgerliche Fassade offenbart aber eine tiefe Zerrüttung der ehelichen Beziehungen.

Kurt, leidlich erfolgreicher Angestellter in einer Bank, reagiert in seiner Unsicherheit und mit zunehmendem Alkoholkonsum immer aggressiver auf die verfahrene Situation, bis zu offener und brutaler Gewalt gegenüber seiner Frau.

Die dreizehnjährige Annegret fühlt sich trotz allem stärker zum Vater hingezogen. Helga beobachtet das zärtliche Verhältnis der beiden mit einer Mischung auf Eifersucht und Sorge um das Wohl des Kindes. Sie traut ihrem Mann alles zu, auch, dass er die Tochter missbrauchen könnte.

Die Stationen ihres ehelichen Leidensweges sind die psychiatrische Klinik und ein Frauenhaus, wohin Helga sich vor der Gewalt ihres Mannes mit ihrer allerdings widerstrebenden Tochter flüchtet. Dort erst fasst sie den Entschluss, sich scheiden zu lassen und wieder zu arbeiten.

Kurt gelingt es, durch einen Gerichtsentscheid, Annegret wieder von der Mutter zu trennen. In ihrer Verzweiflung versucht Helga, ihr Kind nachts aus der Wohnung des Mannes zurückzuholen. Dort findet sie die völlig verstörte Tochter neben dem scheinbar leblosen Körper des Mannes. Kurt war zuvor volltrunken gestürzt und hatte sich eine schwere innere Kopfverletzung zugezogen.

Nach langem Aufenthalt in einer neurochirurgischen Klinik kehrt er zu seiner Familie zurück. Doch was wie ein neuer Anfang aussieht, entwickelt sich nun endgültig zur Katastrophe.

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 36, März - Mai 1982, hrg. vom Zweiten Deutschen Fernsehen, Informations- und Presseabteilung / Öffentlichkeitsarbeit)

  

  

  

  

  

Fremde Links:

www.agentur-delaberg.de (Schauspieleragentur de la Berg - Joachim Bliese)

www.schwarzwald-tv-klinik.de (über Verena Peter)

www.filmportal.de (über Gisela Uhlen)

www.steffi-line.de (über Corny Collins)

www.spiegel.de (Artikel "Der Alleswoller" - über Diether Krebs)

wikipedia (über Klaus Jepsen)

wikipedia (über Evelyn Meyka)

 

 

 

 

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 06/2010