Dazwischen

1982

 

Filmliste Doris Dörrie

  

  

 

Regie

Doris Dörrie

Drehbuch

Doris Dörrie und Suse Reichel

Produktion

WDR

Kamera

Peter Gauhe

Musik

-

FSK

-

Länge

81 Minuten

Sonstiges

Debütfilm

FBW-Prädikat

-

Sonstige Auszeichnungen

-

Ur-/Erstaufführung

1. März 1982

Genre

Jugend, Pubertät, Liebe

    

   

  

Darsteller

Rolle

Carmen Eckert

Laura

Rolf Berg

Felix

Nora Schwartz

Holly

Brigitte Röttgers

Ria, Lauras Mutter

Wolfgang Krassnitzer

Horst, Lauras Vater

Georg Meyer-Goll

Bill, Rias Freund

Ruth Brück

Tana Schanzara

Anja Siepe

Ilse Strambowski

Eleonore Vujin

Petra Welteroth

     

  

       

Inhalt

Lauras Eltern sind geschieden. Die Sechszehnjährige lebt auf dem Land beim Vater, ihre Ferien verbringt sie bei der Mutter in der Großstadt. Das kontrastierende Leben Stadt/Land spiegelt sich in den Figuren der Eltern: Die Mutter gibt sich lässig-emanzipiert-engagiert, der Vater redlich-bieder-bemüht. Laura lebt nicht nur zwischen diesen beiden Welten, sie fühlt sich auch dazwischen. Ihre Sympathien liegen bei beiden. In diesem Gefühlsvakuum verliebt sich Laura in Felix. Die erste große Liebe wird auch ihre erste große Enttäuschung, denn da ist noch Holly, die selbstbewusste Freundin von Felix, die nachts sprayend durch die Stadt läuft. Laura reagiert herkömmlich, sieht in Holly eine Rivalin. Doch Zorn, Wut und Eifersucht weichen, als Holly sich ihr zuwendet und die indianische Geschichte von der Affenfrau erzählt.

"Wir haben für Laura eine Außenwelt erfunden, die die Zerrissenheit und gleichzeitig tödliche Langeweile verdeutlichen sollte, in der man nicht wohin weiß mit sich selbst, sich nach Liebe und Schmerz und dem verdammten Zeug sehnt, um sie loszuwerden, die immer größere Verantwortung für sich selbst." (Die Filmemacherinnen)

(Quelle: Der Frauenfilm von Gudrun Lukasz-Aden u. Christel Strobel, Wilhelm Heyne Verlag München, 1985)

   

   

Die erste Liebe einer 16jährigen, die zwischen den geschiedenen Eltern hin und her pendelt, zu einem zwei Jahre älteren Elektriker, den sie im Umkreis einer Kölner Amateur-Band kennenlernt. Doris Dörries Erstlingsfilm hält einfühlsam, aber auch modisch wehleidig Stationen jugendlicher Enttäuschungen fest, Wut, Neugier und Suche nach Distanz. Ein mit Problemen überfrachtetes, im Bild unterkühltes Psychogramm, das am ehesten in der intensiven Darstellung der Hauptfigur überzeugt.

(Quelle: Lexikon des Internationalen Films - CD-ROM)

 

  

  

  

   

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www.agentur-freitag.de (Ilse Strambowski)

 

 

 

 

 

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 06/2010