Die Halde1975
Regie:
Rainer Erler Drehbuch:
Rainer Erler Produktion:
Pentagramma Kamera:
Wolfgang Grasshoff Musik:
Eugen Thomass Genre:
TV-Film, "Öko-Satire"
Darsteller ... Rolle Angelika
Bender ... Lizzi Ekkehard
Belle ... Tom Hans
Herman Schaufuß ... Onken Pink Cordula
Trantow ... Die Schwangere Bruni
Löbel ... Lizzis Mutter Alexander
May ... Lizzis Vater Kurt
Sowinetz ... Reichel Herbert
Steinmetz ... Zech Grete
Kretschmer ... Frau Zech Barbara
Jordan ... Schwägerin Zech Willy
Semmelrogge ... Heinrich Erica
Schramm ... Frau Heinrich
Inhalt
Auf seiner Wanderung durch diese Welt, auf seiner Flucht vor der Zivilisation trifft der junge Tom, der reine Tor, auf das Mädchen Lizzi, ein seltsames, infantiles Geschöpf. Lizzi lebt mit ihren Eltern, mit Nachbarn und netten Leuten in den letzten Resten der Freizeitkolonie "Im Sonnengrund", einer Kleingartensiedlung mit angrenzendem Campingplatz. Dort macht man Ferien, genießt die Ruhe, die reine Luft, die Natur, freut sich am Werden und Vergehen in den kleinen Gärten, erholt sich vom "Leben da draußen" - und ist eigentlich nur geflohen vor der Zivilisation. Aber dieses Paradies ist dem Untergang geweiht, die Zivilisation hat es eingeholt, droht es zu verschlingen. Ein Gebirge eigener Art hat sich aufgetürmt, breitet sich aus über das Tal, schiebt sich wie ein Lavastrom in diese Idylle, frisst Haus um Haus, Garten um Garten - eine gigantische Halde aus Müll. Doch die Bewohner der Siedlung ignorieren das Unheil und nehmen die tödliche Bedrohung nicht zur Kenntnis, klammern sich an Klischees von Ordnung und Anstand, von Moral und Wohlverhalten, spielen weiter ihre hohl gewordenen, ärmlichen Rituale, als sein nichts geschehen. Unter der verdrängten, aber unaufhaltsamen Bedrohung brechen bei diesen lieben, netten Leuten die Konflikte auf, Aggressionen werden frei und damit Zwist und Streit, Hass, Neid, Mord und Totschlag.
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 9. Okt. 2011 |