Kraftprobe

1981/82

 

Filmliste Heidi Genée

 

  

  

Regie

Heidi Genée

Drehbuch

Dagmar Kekulé

Vorlage

Nach dem Roman von Dagmar Kekulé "Ich bin eine Wolke"

Produktion

Telefilm Saar / Bayerischer Rundfunk

Kamera

Jürgen Jürges

Musik

Rudolf Schenker, Klaus Meine

FSK

ab 16 Jahre

Länge

90 Minuten

Sonstiges

-

Auszeichnung

-

Ur-/Erstaufführung

15.02.1982, TV am 23. Mai 1984

Genre

Literaturverfilmung, Drama

      

    

  

Darsteller

Rolle

Kriistin Genée

Paulina

Kai Taschner

Blues

Hannelore Hoger

Lisa

Michael Roll

Achim

Erika Wackernagel

Frau Windinger

  

       

       

Inhalt

Es ist die Geschichte der 15jährigen Paulina, die sich ein paar Wochen allein durchs Leben schlagen muss, weil ihre Mutter, lieb, sympathisch, aber auch schwach, wieder einmal dem Alkohol unterlegen ist. Das Mädchen hat bereits Überlebenstechniken entwickelt, weiß sich seinen Lebensunterhalt allein zu verdienen, trickst die Fürsorge aus, spielt Nachbarn und anderen Erwachsenen etwas vor. Doch als sie noch den jugendlichen Ausreißer Blues aufnimmt, gerät sie in die Enge. Für die Sozialarbeiterin des Jugendamtes ist alles klar: Paulina ist ein Mädchen, dass kurz vor der Verwahrlosung steht und "gerettet" werden muss.

Heidi Genée: "Die Erwachsenen haben ihre Moral, Paulina hat Phantasie. Kraftprobe ist die Geschichte eines starken Charakters, der die Kraft hat zu träumen und trotzdem zu handeln." Arbeitsmaterial: Dagmar Kekulé: Ich bin eine Wolke, rororo Taschenbuch.

(Quelle: Der Frauenfilm von Gudrun Lukasz-Aden u. Christel Strobel, Wilhelm Heyne Verlag München, 1985)

 

   

Die 15jährige Paulina lebt zur Zeit allein. Ihre Mutter macht gerade eine Entziehungskur und muss das Mädchen sich selbst überlassen. Paulina ist selbstständig und kommt auch ohne Aufsicht gut zurecht. Sie geht weiterhin zur Schule, versorgt die Wohnung und ihre beiden Meerschweinchen und jobbt abends in einem Autokino, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch den Erwachsenen ist Paulinas Selbstständigkeit suspekt. Für Nachbarn, Lehrer und nicht zuletzt das Jugendamt ist sie noch ein Kind, das Aufsicht und Fürsorge braucht. Doch Paulina entflieht der ständig drohenden Bevormundung durch Eigensinn und Fantasie. Schließlich nimmt sie den entflohenen Heimzögling Blues in ihrer Wohnung auf, versteckt ihn, gibt ihm zu essen. Blues ersetzt ihr die fehlende Familie. Doch als die Erwachsenen endlich entdecken, dass Paulina nicht mehr allein ist, greifen sie ein...

(Quelle: Broschüre ARD-Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Heft: April bis Juni 1984)  

 

  

  

  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 12/2010