Die Wollands

1972

 

Filmliste Marianne Lüdcke

 

  

  

Regie

Marianne Lüdcke

Drehbuch

Ingo Kratisch, Marianne Lüdcke, Johannes Maye

Regie-Assistent

-

Vorlage

-

Produktion

Deutsche Film- und Fernsehakademie

Kamera

Ingo Kratisch, Martin Streit, S. Esther Dayan

Musik

-

FSK

-

Länge

92 Minuten

Filmbeschreibung

filmportal

Auszeichnung

Die Jury der Evangelischen Filmarbeit empfiehlt diesen Film als "Film des Monats".

FBW-Bewertung

-

Ur-/Erstaufführung

10.09.1973 ZDF

Genre

Arbeiterfilm

            

  

Darsteller

Rolle
Nicolas Brieger Horst Wolland
Peter Fitz Wolfgang
Jörg Friedrich  Günter
Heinz Hermann  Meister
Elfriede Irrall  Karin Wolland
Rüdiger Kirschstein Karl-Heinz
Horst Lange Rudi
Otto Mächtlinger Garstel
Evelyn Meyka Ottos Frau
Horst Pinnow Otto
Klaus Sonnenschein Betriebsratsvorsitzender
Katharina Tüschen Mutter Wolland
Rudi Unger Vater Wolland

                

  

Inhalt

Horst Wolland ist Schweißer in einem Berliner Betrieb, seine Frau ebenfalls berufstätig. Ihre kleine Tochter wächst bei den Großeltern auf. Wolland steht kurz vor einer Beförderung, als seine Kollegen durch eine Arbeitsniederlegung gegen die Kürzung der Akkordzeiten protestieren. Der Streik hat Erfolg. Wolland wird vom Abteilungsleiter aufgefordert, die "Rädelsführer" zu nennen, er weigert sich, und ein anderer wird an seiner Stelle befördert. Wolland, der sich aus der ersten Arbeitsniederlegung herausgehalten hatte, versucht jetzt, einen neuen Streik zu organisieren, doch das Vorhaben misslingt. Trotzdem werden Wolland und seine Kollegen von nun an auf Gewerkschaft und Betriebsrat Druck ausüben.

Die beiden Regisseure Marianne Lüdcke und Ingo Kratisch ließen diesem Film, der ihre Abschlussarbeit für die Berliner Film- und Fernsehakademie darstellte, noch zwei weitere nach ihrem Motto "vom Einzelfall zum Klassenfall" gedrehten Filme folgen (Lohn und Liebe und Familienglück), bevor sich ihre Wege trennten. (Quelle: Robert Fischer/Joe Hembus: Der Neue Deutsche Film 1960 - 1980, Goldmann Verlag München, 1981)

 

   

Nach Christian Ziewers Liebe Mutter, es geht mir gut, war dies der zweite wichtige Berliner Arbeiterfilm. "Der entscheidende Vorteil der Wollands gegenüber vergleichbaren Filmen scheint mir darin zu bestehen, dass er sich nicht darauf beschränkt, Horst Wollands Arbeitswelt zu zeigen. Geht man davon aus, dass sich Arbeitswelt und Familienleben wechselseitig durchdringen, dass Impulse und Rückschläge im einen Bereich sich auch im anderen niederschlagen, so ist es ein Manko, wenn ein Film den einen oder anderen Bereich ausklammert. Die Gewichtung in den Wollands entspricht exakt dem tatsächlichen Verhältnis von Arbeit und Freizeit im Leben eines Lohnabhängigen." (Quelle: Hans-Ulrich Pietsch, Jugend Film Fernsehen)

 

 

  

  

  

   

Links fremder Seiten:

www.artistsman.com (über Nicolas Brieger)

www.steffi-line.de (über Peter Fitz)

www.filmportal.de

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: Jan. 2011