Sternschnuppe 

1972

 

Filmliste Herbert Vesely

 

  

  

Regie

Herbert Vesely

Drehbuch

Herbert Vesely

Schnitt

-

Redaktion

Lothar Hirschmann

Produktion

ZDF

Kamera

Jerzy Lipman

Musik

Hans Hammerschmid

FSK

-

Länge

77 Minuten

Sonstiges

-

FBW-Bewertung

-

Ur-/Erstaufführung

18.10.1972

Genre

Lief im ZDF in "Das Fernsehspiel der Gegenwart"

  

  

  

Darsteller

Rolle

Monika Lundi

Andrea Schröder

Dany Mann Nina
Walter Buschoff Schmeding
Henry van Lyck Timm
Gudrun Genest Frau Schröder
Ruth Scheerbarth Frau Schmeding
Hans Hammerschmid Komponist
Dietmar Schönherr
Dieter Thomas Heck
Jacques Nellens
Staf Knop
Die Rosy-Singers

                  

 

 

Inhalt

In der ZDF-Unterhaltungssendung "Wünsch dir was" wird das Mädchen Andrea entdeckt. Andrea Schröder hat hier neben einer Reihe anderer Mädchen als Statistin mitgewirkt. Es war die Aufgabe der mitspielenden Familien, im sogenannten Harmoniespiel die "sympathischste Schwiegertochter" zu finden. Alle Stimmen fielen auf Andrea. Das Publikum war begeistert. Die Boulevardpresse hatte am nächsten Tag eine Schlagzeile.

Andrea bekam viele Anrufe und Briefe. Und über Nacht bekam ihr Name einen gewissen Verkaufswert.

So wittert auch bald ein Produzent der Schallplattenindustrie ein Geschäft; er lässt sie vorsingen. Eine Stimme hat Andrea nicht. Trotzdem nimmt er sie unter Vertrag. Doch eine Platte kommt erst nach einigem geschäftlichen Hin und Her zustande. Die technische Aufnahme macht bei den geringen stimmlichen Mitteln von Andrea große Mühe.

Die Verkaufsmaschinerie setzt sich in Bewegung. Andrea Schröder geht "tingeln", startet eine Tournee durch kleine Tanzdielen. Sie singt dann als Gast in der ZDF-Drehscheibe und in der ZDF-Hitparade von Dieter Thomas Heck. Die Platte geht mäßig. Da sieht der Produzent eine Chance: Andrea darf mit einer Nummer innerhalb des deutschen Teams beim Schlager-Festival Coupe d'Europe in Knokke auftreten. Es kommt für sie zur Katastrophe. Sie "schmeißt" die Nummer, verlässt die Bühne. Auf dem Festival geht man schnell wieder zur Tagesordnung über.

Andrea erfüllt sich noch einen Wunsch: Sie beschwatzt einen Fotografen und lässt sich am Strand nach vertrauten Klischees fotografieren. Was aus ihr wird, erfahren wir nicht. Sie war kein Star, nur eine Sternschnuppe.

  

Der Regisseur beendet seinen Film, indem er nach der letzten Szene eine echte "Klappe" stehen lässt - und dann läuft noch einmal die letzte Szene ab. Er will damit zeigen, dass auch dieser Film ein "Produkt" der "Unterhaltungsindustrie" ist.

Regisseur Herbert Vesely wurde bekannt durch seine Filme Nicht mehr fliehen und Das Brot der frühen Jahre nach Heinrich Böll. für das ZDF dreht Vesely zur Zeit das Fernsehspiel Depressionen nach dem Tagebuch der Caroline Muhr.

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Dezember 1974 - Februar 1975, herausgegeben vom Zweiten Deutschen Fernsehen, Informations- und Presseabteilung)

  

  

  

  

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 18. Juni 2016

  

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