Solo Sunny

DDR, 1979

 

Filmliste Konrad Wolf

 

  

  

Regie ...............................

Konrad Wolf

Ko-Regie ...........................

Wolfgang Kohlhaase

Drehbuch .........................

Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase

Dramaturgie ......................

Dieter Wolf

Schnitt .............................

Evelyn Carow

Produktion ........................

DEFA - Herstellungsgruppe Babelsberg

Kamera ............................

Eberhard Geick

Musik ...............................

Günther Fischer

FSK .................................

ab 16 Jahre

Länge ..............................

ca. 105 Minuten

Auszeichnungen ..................

Berlinale 1980: FIPRESCI-Preis (Kritikerpreis), Renate Krößner erhielt den "Silbernen Bären" als beste Darstellerin.

Beim Filmfestival in Chicago erhielt der Film die Goldene Plakette für das beste Drehbuch.

In der DDR bekam der Film einen Kritikerpreis und beim "Nationalen Spielfilmfestival" wurden Renate Krößner, Heide Kipp, Dieter Montag, die Regie, das Drehbuch, das Szenenbild und die Schnittleistung mit Preisen ihrer jeweiligen Klasse bedacht.

Ur-/Erstaufführung .............

Die DDR-Premiere des Films fand am 8. Januar 1980 statt, in der BRD startete der Film am 10. April 1980.

Sonstiges..........................

Film-Tipp Dieter Wunderlich

Genre ..............................

Drama

    

  

    

Darsteller

Rolle

Renate Krößner ..................

Ingrid "Sunny" Sommer

Alexander Lang .................. Ralph
Heide Kipp ......................... Christine
Dieter Montag .................... Taxifahrer Harry
Klaus Brasch ...................... Norbert
Fred Düren ........................ Arzt
Ulrich Anschütz .................. Grafiker
Ursula Braun ...................... Frau Pfeiffer
Michael Christian ................. Mann bei Sunny
Regine Doreen .................... Monika
Klaus Händel ...................... Bernd
Hansjürgen Hürrig ............... Hubert
Olaf Mierau ........................ Udo
Thomas Neumann ............... Volkspolizist
Rolf Pfannenstein ................ Ernesto
Johanna Schall ................... Die Neue
Bernd Stegemann ............... Detlef
Harald Warmbrunn ............... Benno Bohne
Hans Wiesner ..................... Popel
Uwe Zerbe ........................ Meister
Karin Beewen ..................... Huberts Frau
Irmtraud Anschütz .............. Grafikerin
Evelyn Fuchs ..................... Mädchen in der Fabrik
Jacqéline Pöggel ................. Mädchen bei Ralph
Elke Behrends .................... Norberts Bekannte
Detlef Gieß ........................ Leistungssportler
Peter Jahoda ..................... Leistungssportler
Eckhard Becker .................. Neffe
Lothar Warnecke ................ Zapfer
Roland Kuchenbuch ............. Essender
Rolf Staude ....................... Mann mit Brille
Christine Reinhardt .............. Blickende

                    

    

Inhalt  

 

Sunny, eine echte Berlinerin mit den Ellenbogen eines ehemaligen Heimkindes und den Erfahrungen einer Arbeiterin, hat aus ihrem Hobby den Traumberuf machen können: Sie tingelt als Schlagersängerin durch die Republik. Doch auch in diesem neuen Arbeitsalltag bleiben Enttäuschungen nicht aus. Um in ihrem Beruf erfolgreich zu sein, lebt Sunny "solo". Da sie jedoch gern in Gesellschaft ist, verbringt sie ihre freie Zeit mit Freunden von früher - aus der Fabrik - und von heute. Ihre Beziehung zu einem Philosophen geht genau so in die Brüche wie die Zusammenarbeit mit der Band. Nach einem Selbstmordversuch kehrt Sunny in die Fabrik zurück, aber sie hält es dort nicht lange aus und versucht es noch einmal mit Musik. Allerdings nicht mit Schlagern, sondern mit Rock, in einer jungen Band. 

 

"In diesem Film wird nicht der Weg von jemandem erzählt, der nicht bekannt ist bis hin zur Spitze des Berufes, sondern es wird versucht zu erzählen über die Ambitionen eines Mädchens und die Frage, wie wichtig es ist für einen Menschen, dass er eine besondere Idee hat, sei es auch eine merkwürdige. Und die Möglichkeit der Idee zu proben, selbst wenn ihr Erfolg nicht sicher ist." (Konrad Wolf)

  

(Quelle: Der Frauenfilm - Filme von und für Frauen, Gudrun Lukasz-Aden / Christel Strobel, Heyne Filmbibliothek, Originalausgabe, Wilhelm Heyne Verlag München, TB Nr. 90)

    

  

  

  

"Ein sehenswerter Film über die Identitätsprobleme der Jugend nicht nur in der DDR; differenziert in der Charakterzeichnung, mit treffsicheren Dialogen, heiter und leicht inszeniert. Zugleich ein mutiges Plädoyer gegen gesellschaftliche Bevormundung, für Individualität und den eigenen Weg durchs Leben."

(Lexikon des Internationalen Films)

   

   

   

  

 

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 1. März 2016

  

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