Gedeon Kovács

Regisseur

    

Seine Biografie

  

  

 

 

Abschiede ... R, 1986

Zweiteiliger Episodenfilm nach Arthur Schnitzler: Ein Mann auf der vergeblichen Suche nach seiner Geliebten; die zweite Episode eine moderne Variante von der Drehbuchautorin Barbara Frischmuth. Hervorragende Schauspielerleistung.

Darsteller: Karl-Heinz Hackel, Mijou Kovács, Dietrich Siegl, Karl Merkatz

  

 

Adieu Mademoiselle ...R, 1965

Darsteller: Violetta Ferrari, Paul Klinger, Harald Juhnke

 

 

Besuchszeit ...R, 1991, DA = Felix Mitterer

 

  

Ende der Vorstellung 24 Uhr ...R, 1970

Fernsehspiel nach dem Roman A Danish Gambit von William Butler.

Für Bakke verrinnen die letzten Stunden seines Lebens: Um Mitternacht wird er auf den elektrischen Stuhl geschnallt. Die Justizbehörde hat wenig aus ihm herausbekommen. Über sein Vorleben wissen wir also so gut wie gar nichts. Das Todesurteil ist wegen der Ermordung einer Frau verhängt worden. Die Leitung des Zuchthauses möchte diese Nachtstunden hinter sich bringen; ohne große Störungen. Man gibt sich konziliant und geduldig. Und Bakke scheint gute Nerven zu haben: Kein Zeichen von Todesangst oder Selbstmitleid. Im Gegenteil, er nutzt die letzten Stunden, deren Mittelpunkt er gezwungenermaßen ist, sich auch richtig in den Mittelpunkt zu stellen. Er lässt sich immer etwas Neues einfallen. So hat er den ungewöhnlichen Wunsch, mit dem Scharfrichter zu sprechen; er will seinen letzten Partner unbedingt kennen lernen. Auch dem katholischen Priester, der ihn immer wieder in der Todeszelle aufsucht, macht Bakke es nicht leicht, obgleich er ihm seine Sympathie nicht verbirgt. Reue wird er keine zeigen. Der Priester gibt so schnell nicht auf; er opfert sogar Stolz und Würde. Will Bakke nur noch den Triumph haben, dass die Richtenden mit schlechtem Gewissen zurückbleiben, ja mit dem Gefühl, einen Unschuldigen zum Tode verurteilt zu haben? Ist er nur ein "Schauspieler", oder lässt ihn seine kreatürliche Angst nur ständig etwas suchen, was die Wirklichkeit um ihn herum verstellt? (Quelle: Theaterkanal)

 

 

Fall der Generale, Der ...R, 1966, DA: Hellmut Andics

Darsteller: Benno Sterzenbach, Bernhard Minetti

 

  

Fall Maria Schäfer, Der ...R, 1966

  

  

In dieser Hölle ... R, 1968

Darsteller: Berta Drews, Hans-W. Hamacher, Otto Mächtlinger

 

   

Kein Platz für Idioten ...R, 1994

Die Geschichte spielt in einem abgelegenen Bergdorf, irgendwo in Bayern. Im Mittelpunkt stehen ein alter Mann, Mich, und Jakob, ein geistig behinderter Junge. Der Alte war früher Tischler. Er hat den Anschluss an die Gegenwart verpasst und lebt jetzt von Gelegenheitsarbeiten - ein Sozialfall für die Gemeinde. Der Junge ist der Sohn eines wohlhabenden Bauern. Er und seine Familie halten Jakob versteckt, möchten ihn am liebsten loswerden, trauen sich jedoch nicht, ihn in ein Heim zu geben. Der Junge hängt sehr an dem Alten, der hin und wieder bei der Ernte hilft. Der Alte will ihn zu sich nehmen, doch der Bauer lehnt ab. Als er jedoch nach einem inszenierten Unfall, der eigentlich Jakob zugedacht war, an den Rollstuhl gefesselt wird, ist er einverstanden, und der Junge kommt zu dem alten Tischler. Jakob blüht auf. Der Alte bringt ihm Lesen und Schreiben und sogar das Flötenspielen bei, erklärt ihm die Natur, den Wechsel der Jahreszeiten, die Geheimnisse des Lebens. Mittags gehen sie ins Wirtshaus zum Essen. Der Bauer kann das Leben als Krüppel nicht ertragen. Als ihm auch noch sein Neffe, dem er den Hof übergeben wollte, einen Korb gibt, bringt er sich um. Seine Frau will den Jungen zurückholen, doch der bleibt lieber bei dem alten Tischler. Die beiden sind einigen Dorfbewohnern ein Dorn im Auge, vor allem dem Bürgermeister und dem Gemeinderat. Man will aus dem Dorf einen Fremdenverkehrsort machen und glaubt, die Gäste würden sich durch den "Idioten" belästigt fühlen. Der Alte weigert sich, dem Ansinnen nachzugeben und den Jungen nicht mehr vor die Tür zu lassen. Der Konflikt eskaliert und findet seinen Höhepunkt in einem Vorfall, der große Folgen hat: Der Alte hat Jakob alles beigebracht, nur eines nicht - er hat ihn sexuell nicht aufgeklärt. Als der Junge bei einem Gang durch das Dorf ein nacktes Mädchen sieht, das unter einer Dusche steht, geht er zu ihr hin und betrachtet es neugierig, will es sogar anfassen. Als der Vater des Mädchens davon erfährt, will er den Jungen erschlagen. Doch der Alte geht dazwischen und kommt dabei ums Leben. Jakob fährt die Leiche an die Stelle am Waldrand, wo sie beide oft gesessen haben. Er will dort auf den Frühling warten. (Quelle: Theaterkanal)
  

 

Königsstechen, Das ...R, 1988

Nach der gleichnamigen Erzählung von Fanny Morweiser.

Glänzend in seiner hier letzten Rolle: Sigfrit Steiner.

Darsteller: Sigfrit Steiner, Trude Breitschopf, Manfred Steffen, Georg Lehn.

 

 

Nest, Das ... R, 1979, ZDF, DA = Franz Xaver Kroetz

 

 

Regina ...R, 1976, ZDF

  

  

Zwischenspiel oder die neue Ehe ...R, 1971 (nach Arthur Schnitzler)

Gibt es ein Eheleben nach der Trennung? Wie viel Wahrheit verträgt eine Beziehung? Kann in erotischen Bindungen Wahrheit die Richtschnur für Treue sein? Die Sängerin Cäcilie und der Komponist Amadeus, beide gefeierte Künstler ihres Fachs, versuchen ihre entgleitende Ehe durch das Gelöbnis fortzuführen, einander bei gegenseitig eingeräumter größtmöglicher Freiheit stets die Wahrheit zu sagen.
Doch im Namen der „Wahrheit“ sind schon viele eigennützige Pläne geschmiedet worden. So gestehen sich auch Cäcilie und Amadeus, die sich auf Zeit getrennt haben, immer gerade jenen Teil der Wahrheit, der ihre Position nicht schwächt. Über die Motive indes wird geschwiegen. Insbesondere Amadeus versteht es, hinter seinen Worten die simple männliche Begehrlichkeit nach erotischer Abwechslung zu verschleiern. Noch in seiner Freigabe der Frau an das Versprechen der Aufrichtigkeit verbergen sich patriarchalische Machtstrukturen. Als sich Cäcilie während der Trennung diesen männlichen Konventionen mit entschieden gestärktem Selbstbewusstsein entwindet, entbrennt Amadeus in neuer Leidenschaft zu seiner – nun emanzipierten – Frau. Die Lebensnacht vereitelt jedoch ein neugewonnenes Vertrauen der Ehepartner. Cäcilie will eine gänzlich neue, gleichberechtigte Form gemeinsamer Lebensführung, zu der ihr der noch immer von männlichem Besitzdenken beherrschte Ehemann nicht reif genug erscheint. So besteht am Ende sie darauf, dass es zur Trennung kommt. Eine spätere Wiederannäherung unter geänderten Ehevorzeichen schließt dieses Ende freilich nicht aus.

(Das ist nicht die Filmbeschreibung, sondern eine Inhaltsangabe des Theaterstücks, Schauspielhaus Graz)

Darsteller: Peter Weck, Erika Pluhar, Hans Putz, Senta Wengraf, Eva Kinsky, Wolfgang Hübsch

  

  

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 11. August 2016

 

Diese Aufstellung der Filme erhebt keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind auf dieser Seite Links angebracht, die weitere Hinweise geben. 

Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich für diese auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich.

Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft, diese waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

Sollten mir bei den o.g. Angaben inhaltliche oder auch Schreibfehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.