Ulrike Ottinger

Regisseurin  Drehbuchautorin  Kamerafrau

 

Ihre Biografie

  

Weitere Informationen zu ihren Filmen auf der HP der Regisseurin

  

  

  

  

  

 

   

Bildnis einer Trinkerin  ... R, DA, Ka, Ausstattung, 1979, 108 Minuten

Darsteller: Tabea Blumenschein, Magdalena Montezuma

    

  

Die Betörung der blauen Matrosen ...R, DA, 1975

Es treten auf: Eine Sirene, ein Hawaimädchen, zwei Matrosen, ein alter Vogel, ein junger Vogel, zwei weitere Matrosen, der griechische Gott Tunte, ein amerikanischer Altstar, eine russische Stummfilmmutter und eine Nymphe der deutschen Romantik. Die Autorinnen umschreiben ihre ironische, irritierende, durch Brüche verfremdete Filmcollage wie folgt: 'Wir wollen ungestraft zur Wirklichkeit, auch zur poetischen Wirklichkeit hinzuerfinden / andere Formen des Lebens beschreiben / ganz neue Welten ersinnen / neue Menschen, neue Zwitterwesen, was immer uns einfällt / Wir fordern die Identifikation des Zuschauers / sein moralisches Engagement in Situationen, die jenseits von Gut und Böse liegen, die Fixpunkte und Konstanten seines Weltbildes verschwimmen lassen / Wir entführen den Zuschauer in psychisches Niemandsland. (Quelle: Kino Xenix)

  

  

China - Die Künste - Der Alltag ... R, 1985, 270 Minuten. Prädikat: besonders wertvoll.

Lief im WDR in gekürzter Fassung am 9.11.1987.

Filmische Reisebeschreibung, die Ulrike Ottinger im Februar und März 1985 in Peking und in den Provinzen Yunnan und Sichuan drehte. Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms, steht die genaue Beobachtung von Menschen. 

  

  

Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse ... R, 1993

  

  

Freak Orlando ... R und DA, 1981

  

  

Johanna D'Arc of Mongolia ... R, 1989, 165 Minuten

Darsteller: Delphine Seyrig, Irm Hermann, Gillian Sclici, Peter Kern

   

  

Lakoon & Söhne ... R, DA, 1972

Esmeralda del Rio ist eine außergewöhnliche Frau. Sie lebt in einem außergewöhnlichen Land, genannt Laura Molloy, in dem nur Frauen leben. 'Leitmotiv von Laokoon & Söhne ist die Metamorphose. Doch nicht nur die der Esmeralda del Rio. 'Bestimmte Bilder kommen in bestimmten Abständen zurück', sagt die Erzählstimme einmal. Sie verwandeln sich dabei offenbar in andere. Es geht also gleichzeitig um Transformationen von Bildern und ihrer Wahrnehmungsweisen. (...) Nicht von ungefähr bezeichnet sich eine der Bewohnerinnen des Landes als 'Poetin der permanenten Revolution', wobei der Begriff der Revolution hier signifikant ist. Revolutionen - so lautet die Botschaft von Ulrike Ottinger [Link Xenix] ereignen sich nicht nur im Rahmen politischer Machtverhältnisse, sondern in bezug auf die Wahrnehmungsweisen. Aus dieser Perspektive gewinnt der Gegensatz zwischen dem Laokoon-Bild und den Bildern des fremden Frauenlandes seine dialektische Bedeutung. Hier wird eine weibliche Gegenkunstwelt, eine Art feministisch-ästhetische Utopie entworfen. (Renate Möhrmann, in 'Die Frau mit der Kamera', München 1980 [Quelle: Kino Xenix])

  

  

Madame X, die absolute Herrscherin ...R, DA

Mit Tabea Blumenschein, Yvonne Rainer, Lutze, Irena v. Lichtenstein, Claudia Skoda 'Biete Welt, Gold, Liebe, Abenteuer' verkündet die geheimnisvolle Herrscherin Madame X an alle Frauen per Telegramm. Auf diesen verheißungsvollen Ruf melden sich zum Beispiel die Künstlerin Josephine de Collage, die amerikanische Hausfrau Betty Brillo, die Diplompsychologin Karla Freud-Goldmund und das italienische Fotomodell Blow Up: Ein Aufbruch der Frauen rund um die Welt. Sie stechen mit Madame X, einer charismatischen Persönlichkeit voller Narzissmus und Machtlust, in See. Die Fahrt über mythische Meere lässt bei den Frauen unterdrückte Triebe aufbrechen. Für die gebotene Welt unterwerfen sie sich der absoluten Herrschaft von Madame X. Eine Kette von erotischen Begegnungen und Gewalt beginnt. - Ottingers erster langer Spielfilm ist, obwohl selten gezeigt, zum Kult-Klassiker avanciert. Die Parabel auf Macht und Lust wirkte in den siebziger Jahren reichlich unkonventionell. 'Dieser Film kennt keine Spur von Ängstlichkeit. Im Gegenteil: denen, die gegen die Faszination dieser ritualisierten, vollkommen ästhetisierten Gewalt stramme Abwehr in Marsch setzen, macht er Angst', schrieb damals Karsten Witte. (Quelle: Kino Xenix)

  

  

Prater ... R, DA, Ka, 2007

      

   

Sieben Frauen - sieben Sünden ... R, 1986

In Anlehnung an zwei in den Jahren 1952 in Frankreich und 1961 in Italien realisierten Episodenfilmen über die sieben Todsünden entstandener "Omnibusfilm", der ausschließlich die Sicht von Filmemacherinnen präsentiert, die sehr unterschiedliche Antworten auf die Frage geben, ob Sünden heutzutage eine andere Bedeutung haben. Mehr als gesamtes Konzept als in der jeweiligen Durchführung interessant.

Titel der jeweils rund viertelstündigen Epiosden: 1. Stolz: "Superbia"; 2. Völlerei: "Füttern"; 3. Trägheit: "Portrait dun paresseuse"; 4. Geiz: "Petty to Play"; 5. Zorn: "Anger"; 6. Neid: "Il Maestro"; 7. Wollust: "Ein perfektes Paar".

Die anderen Regisseurinnen und Drehbuchautorinnen sind: Waltraut Höllinger, Laurence Gavron, Betty Gordon, Maxi Cohen, Chantal Akerman, Helke Sander

   

  

Taiga ... R, 1992, 500 Minuten (kein Schreibfehler!)

  

  

Zwölf Stühle ... R, DA, 2004

  

   

 

 

  

 

 

 

 

   

  

  

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 27.06.2016

 

Diese Aufstellung der Filme erhebt keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind auf dieser Seite Links angebracht, die weitere Hinweise geben. 

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