|
Gerhard Klingenberg Regisseur Schauspieler
Gerhard Klingenberg wurde 1927 (andere Quelle 1929) geboren. Ausbildung am Konservatorium Wien in Schauspiel und Regie.
Er begann als Statist am Wiener Burgtheater. Seit 1956 gehörte er zum Neuen Theater in der Scala in Wien, arbeitet am Theater in Innsbruck und gehörte auch zum Ensemble Bertolt Brecht in Berlin.
Freier Regisseur ab 1961.
1971 - 1976 Direktor des Wiener Burgtheaters. Nach Paul Hoffmann (1968-1971) leitete der Regisseur Gerhard Klingenberg das Theater und holte Regisseure wie Giorgio Strehler und Jean-Louis Barrault an die Burg. Ihm folgte das Ensemblemitglied Achim Benning, der seine Arbeit erfolgreich fortsetzte und im Besonderen die Öffnung zum deutschen Regietheater betrieb (Dieter Dorn, Hans Neuenfels, Peter Palitzsch u.v.a.).
1978 - 1982 Direktor des Schauspielhauses Zürich. Danach Intendant des Renaissance-Theaters Berlin.
Als Fernsehregisseur drehte er vorwiegend nach Literaturvorlagen, z.B. In der Sache J. Robert Oppenheimer von Heinar Kipphardt oder Große Schmährede an der Stadtmauer nach Tankred Dorst.
Gerhard Klingenberg ist der Vater des Regisseurs Reinhard Schwabenitzky.
Fremde Links: www.bayerischesstaatsschauspiel.de (über Dieter Dorn) wikipedia (über Heinar Kipphardt) wikipedia (über In der Sache J. Robert Oppenheimer)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: Sept. 2010 |