Jochen Ziem

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Filme, bei denen J. Z. das Drehbuch schrieb

  

         

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Jochen Ziem wurde am 5. April 1932 in Magdeburg geboren.

 

Er studierte Germanistik in Halle und in Leipzig an der Karl-Marx-Universität. 1956 Übersiedlung nach West-Berlin. Dort arbeitete er als freier Journalist, u.a. als Chefredakteur der Zeitschrift "DM".

 

Uraufführung seines ersten Theaterstückes 1967 mit dem Titel "Die Einladung".

 

Seit 1972 Mitglied des P.E.N.

 

Jochen Ziem lebt weiterhin in Berlin, wo auch seine meisten Geschichten spielen. In den ersten Jahren befasst er sich kritisch mit den Verhältnissen in der BRD, beispielsweise in Nachrichten aus der Provinz (1969) mit Episoden aus realen Geschehnissen (Regie: Claus Peter Witt).

  

In dem Fernsehspiel Unternehmer (Regie: Eberhard Itzenplitz) zeigt er 1970 die Figur eines Arbeiters (Jürgen Prochnow) bewusst kritisch und gegen Klischees von "DDR-Propagandisten" oder modischen "Pseudolinken in der Bundesrepublik".

 

In Federlesen wird das Psychogramm eines skrupellosen und gewitzten Aufsteigers, der es bis zum Millionär gebracht hat, gezeigt.

 

Weiterhin zeigt Ziem mit seinen Geschichten auch Lebensläufe von sich emanzipierenden Frauen auf, so geht es in in Männergeschichten - Frauengeschichten (1976, Regie: Peter Beauvais) um einen aus der DDR nach West-Berlin gewechselten Professor der Romanistik, der sich zwischen zwei Frauen in West bzw. Ost entscheiden muss. In den Hauptrollen sind hier Helmut Griem, Renate Küster, Susanne Uhlen und Marlies Engel zu sehen.

 

In seinem Film von Rainer Wolffhardt Die Klassefrau aus dem Jahr 1982 erzählt er von jemandem, dessen Leben bisher schlecht verlief und der vorübergehend die Liebe einer emanzipierten Frau findet.

 

Durch eigene Erfahrungen in der Schule erzählt der Film Was soll bloß aus dir werden? in der Regie von Horst Flick den Kampf eines engagierten Pädagogen um einen Schüler aus problembeladenen Kreuzberger Verhältnissen. 

(Quelle: u.a. Egon Netenjakob: "TV-FILMLEXIKON - Regisseure - Autoren - Dramaturgen", Fischer-Cinema TB-Verlag, Originalausgabe März 1994, Frankfurt/Main - mit Erlaubnis des Autors)

 

 

  

 

  

  

  

  

   

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 28. Nov. 2017

  

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