Die ewigen Gefühle

1984

 

Filmliste Peter Beauvais

  

  

    

Regie

Peter Beauvais

Drehbuch

Herbert Asmodi

Produktion

Allianz-Film, im Auftrag des WDR und ORF

Kamera

Klaus König

Musik

Herbert Grönehpmeyer

FSK

-

Länge

98 Minuten

Sonstiges

-

Ur-/Erstaufführung

01.01.1984

Genre

Beziehung, Liebe

  

 

 

Darsteller

Rolle

Michael Degen

Hans Elshaltz

Gila von Weitershausen

Carola Elshaltz

Christine Merthan

Sabine Haffner

Jörg Gudzuhn

Josef Haffner

Rolf Ludwig

Gustav Korn

Renate Krößner

Friedl Stickling

Ruth Hoffmann

Gräfin Orloff

Herbert Grönemeyer

Heinrich Anderer

Clementine von Stauffenberg

Marylla Kessler

Ursula Rosenberger

Irmtraud Kessler

Klaus-Peter Thiele

Karl Held

Julia Kwiet

Marlene Elshaltz

   

      

  

Inhalt

 

Winter 1931. Während eines Skiurlaubs trifft der Rechtsanwalt Hans Elshaltz, der mit seiner Frau Carola und seiner kleinen Tochter Ferien in einem Hotel verbringt, zufällig seine Jugendliebe Sabine wieder. Auch Sabine ist verheiratet mit dem Schriftsteller Josef Haffner, der sich in den schwierigen Zeiten der Weltwirtschaftskrise nur sehr mühsam als Journalist durchschlägt und viel von seiner einstigen Vitalität und seinem Charme verloren hat.

 

Sowohl Hans Elshaltz wie Sabine führen gerade keine glückliche, aber auch keine sehr unglückliche Ehe. Für beide sind die Reibungspunkte, die der Alltag mit sich gebracht hat, zu einer Dauererscheinung geworden, unter der sie leiden. Elshaltz sieht die Probleme, mit denen er sich in seiner Ehe herumschlagen muss, allerdings nüchterner als Sabine: "Ich glaube nicht, dass die Ehe eines denkenden Menschen in unserer Zeit anders sein kann. Und besonders nicht in unseren Kreisen. Unsere Einkünfte sind zu niedrig für unsere Ansprüche, unsere Verlassenheit von allen guten Göttern zu abgrundtief...".  

 

Sabine hat in ihrer Ehe mit Josef Haffner mit wesentlich größeren materiellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Wenn ihre Großmutter, die reiche Gräfin Orloff, sie nicht ständig finanziell unterstützen würde, ginge es ihr, ihren beiden Kindern und ihrem Mann schlecht. Ein Lichtblick in dem täglichen Einerlei ist für sie nur ihr Untermieter, der begabte junge Pianist Heinrich Anderer, der gerade erste Gehversuche als Korrepetitor aus der Berliner Oper macht. Seine platonische Anbetung genießt Sabine als Ausgleich für die graue Wirklichkeit.  

 

In Berlin treffen Sabine und Hans Elshaltz wieder zusammen und überlegen, ob sie nicht gemeinsam ein neues Leben anfangen können. Eine Atelierwohnung wird als Ort ihrer geheimen Treffen gemietet, die allerdings Elshaltz selbst auch nicht bezahlen kann. Sein Freund Gustav Korn, ein einflussreicher Berliner Geschäftsmann, hilft ihm schließlich aus, zumal Korn, an sich überzeugter Junggeselle, gerade selbst in eine unglückliche Leidenschaft mit einer ebenso spontan reagierenden, wie ihm hemmungslos verfallenen Dame der Berliner Gesellschaft verstrickt ist.  

 

Um Distanz zu ihren Familien zu gewinnen, unternehmen Sabine und Hans eine gemeinsame Reise nach Salzburg. Als sie nun endlich ungestört beieinander sind, haben die Zweifel, ob eine gemeinsame Zukunft überhaupt möglich ist, bereits die Oberhand gewonnen. Beide wissen, dass sie den Abschied von ihren bisherigen Familien nur schwer verwinden können. Sie wissen auch, dass die materielle Basis für eine gemeinsame Zukunft nicht ausreichend wäre. So trennen sich Sabine und Hans und kehren, als sei nichts geschehen, zu ihren Familien zurück. (Quelle: Broschüre ARD-Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Heft: Januar bis März 1984)

 

 

   

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

  

  

  

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 13. März 2016

  

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