Fehlschuss 

1977

 

Filmliste Rainer Boldt

 

  

  

Regie

Rainer Boldt

Drehbuch

Herbert Brödl

Vorlage

-

Produktion

Schönbrunn (Wien) / SFB / ORF

Kamera

Xaver Schwarzenberger

Musik

Alexander Steffen

FSK

-

Länge

115 Minuten

Sonstiges

Lief als "Fernsehspiel des Monats" im Februar 1977

Auszeichnung

-

Ur-/Erstaufführung

15.02.1977 Duisburg Filmwoche

Genre

Fernsehspiel

  

  

    

Darsteller

Rolle

Wolfgang Ambros

Jacob Caron

Jan Kickert

Franziskus Ceron

Franz Buchrieser

Arthur Zemky

Pola Kinski

Marina Loring

Walter Ladengast

Flurwächter Stephan

Emanuel Schmied

Baruch Ceron

Hanno Pöschl

Schlager

    

   

       

Inhalt

Gegen Ende der 1950er-Jahre kommt die Aussiedlerfamilie Ceron in einen kleinen Industrieort bei Wien. Hier steht die einzige metallverarbeitende Fabrik der Gegend, um den vielen Familien Arbeit zu geben. Hier werden Baruch Ceron und sein Sohn Jacob arbeiten und sich integrieren müssen. In jeder freien Minute übt sich Jacob mit Hilfe seines kleinen Bruders im Fussballspielen, während die Dorfjugend in der Turnhalle Rock'n'Roll tanzt. Sein Erfolg in der Provinzmannschaft ermutigt ihn, die heimische Umgebung zu verlassen und nach Wien zu gehen. Dort findet er durch die Beziehungen eines Freundes Aufnahme in einen Proficlub. Bei seinem ersten Länderspiel schießt er den Ball über das Tor hinaus.

 

Drehbuchautor Herbert Brödl kennt Gegend und Milieu seiner Geschichte; zum großen Teil sind es konkrete Erinnerungen, die er hier niedergeschrieben hat. Erstaunlich ist, wie überzeugend der aus Norddeutschland kommende Regisseur Boldt diese Erinnerungen in Bilder umgesetzt hat und wie es ihm gelingt, diese Menschen und ihren Alltag (aber auch ihre Sonntage!) plastisch zu schildern. Einige Sequenzen - wie etwa Jacobs Fitness-Training, die Party im Schrebergarten oder die Autopanne jenseits der Grenze - machten das Talent Rainer Boldts in konzentrierter Form deutlich. Dass diese Momente voller Sinnlichkeit und emotionaler Stimmung dennoch nur isoliert und ohne deutlichen Bezug zueinander bleiben, ändern weder die unverbrauchten Gesichter der Schauspieler (Liedermacher Ambros und Schriftsteller Buchrieser gaben hier ihr Filmdebüt) noch Schwarzenbergers großartige Kameraarbeit. Die gelungenen Momente des Films hinterließen jedoch einen so starken Eindruck, dass man auf die weiteren Arbeiten von Rainer Boldt gespannt sein dürfte. (Quelle: Robert Fischer / Joe Hembus DER NEUE DEUTSCHE FILM - Vielen Dank an Herrn Robert Fischer und Herrn Benjamin Hembus)


  

 

 

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 10. Febr. 2016

  

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