Treffpunkt
im Unendlichen
Die
Lebensreise des Klaus Mann
1983
Filmliste
Heinrich Breloer
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Regie
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Heinrich Breloer
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Drehbuch
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Heinrich Breloer
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Autor
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Klaus
Mann
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Produktion
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Kamera
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Musik
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FSK
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Länge
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121
Minuten
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Auszeichnung
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Sonstiges
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Horst
Königstein drehte 1984 den Fernsehfilm Treffpunkt
im Unendlichen: "Mit den Manns hat sich Horst Königstein
immer wieder beschäftigt. Seine Sympathie für Klaus Mann, den Sohn des
»Buddenbrook«-Autors Thomas Mann, hat er dabei nie verleugnet. Horst Königstein
1991 in einem taz-Interview: »Klaus Mann hat mich immer interessiert. Der
war für mich dissidenter, wichtiger als Thomas Mann.« Bei Dreharbeiten
zu seinem Film über die Hamburger Schiller-Oper (Schiller-Oper – Ein
vergessenes Theater in Altona, 1980) traf Horst Königstein überraschend
eine Schauspielerin, die Klaus Mann noch kennen gelernt hatte. Das Gespräch
gab den Anstoß für ein Projekt, das es so im Deutschen Fernsehen noch
nicht gegeben hatte. »Treffpunkt im Unendlichen«, der große Exilroman
Klaus Manns, bildete den Ausgangspunkt zu einem Film, der
Dokumentarmaterial mit einer opulenten Inszenierung verknüpft. Die 1984
durchaus beargwöhnte Kombination gehört heute zu den Meilensteinen der
deutschen Fernsehgeschichte."
(Quelle: metropolis-hamburg.de)
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Ur-/Erstaufführung
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-
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Genre
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Dokumentation
mit Spielfilmszenen
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Inhalt
Der
1982 für das Fernsehen produzierte Beitrag Treffpunkt im Unendlichen
entwirft facettenreich und sorgfältig recherchiert ein Porträt des
Schriftstellers Klaus Mann. Dieser Sohn Thomas Manns musste seine
schriftstellerische Entwicklung im Schatten des literarischen Welterfolgs
seines Vaters versuchen. Der Film verbindet Interviews, Zeitdokumente, Fotos,
Wochenschaumaterialien und Textauszüge zu einem großen Mosaik. So
entsteht mehr als nur ein Porträt von Klaus Mann. In den Interviews
kommen die Mutter Katja Mann, die Geschwister Erika und Golo Mann sowie
Freunde und Kenner des Werkes, aber auch Kritiker zu Wort.
Die Gesprächsteile geben schwerpunktartig die Themen an, die in
filmischen Exkursen vertieft werden. Innerhalb der thematischen
Schwerpunkte herrscht eine chronologische Ordnung. Die großbürgerliche
Herkunft und die überragende Gestalt des Vaters werden in ihrer prägenden
Kraft deutlich. In weiten Teilen ist der Film auch ein Familienporträt,
zugleich aber auch eine Einführung in die Spannungen und Widersprüche
der Zeitgeschichte. Die Zeitstimmung der linksintellektuellen Bohème
zwischen den Kriegen wird ebenso dargestellt wie der Schock der
Machtergreifung der Nationalsozialisten oder das Leben in der Emigration.
Persönlich für Klaus Mann bestimmende Themen, wie das autobiographische
Schreiben, die Konkurrenz mit seinem Vater, Wandlungen seiner
intellektuellen Haltung, sein politisches Engagement, seine Homosexualität
kommen eindringlich zur Darstellung. (Quelle:
Goethe Institut Moskau)
Fremde
Links:
www.wikipedia.de
(über Klaus Mann)
Layout:
Rosemarie Kuheim
Bearbeitet:
06/2010
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