Heinrich Breloer

Regisseur  Drehbuchautor

    

Seine Biografie

  

 

 

 

 

Beil von Wandsbek, Das ... R, DA zus. mit Horst Königstein, NDR/WDR, 1982  

 

Bi und Bidi in Augsburg ... R, NDR/WDR, 1978

'Bi' wie bittersüß nannte Bertolt Brecht seine Jugendliebe, die Schülerin Paula Banholzer. 'Bidi' war der Name, den er sich gab und den er zur Selbststilisierung sein Leben lang beibehalten hat. Noch 1954 schreibt er ein Gedicht über Bidi in Peking. - Die Liebesgeschichte von Bi und Bidi beginnt im Sommer 1916 in Brechts Heimatstadt Augsburg, wo Bi, die Mutter von Brechts ältestem Sohn Frank, lebte. Zum ersten Mal schildert sie vor der Kamera die dramatischen Szenen ihrer Beziehung zu Bertolt Brecht: Liebe und Eifersucht, Angst und Mut, Härte und Zärtlichkeit des jungen Dichters kommen ihr wieder in Erinnerung. Die Tagebucheintragungen Brechts aus diesen Jahren zeigen im Kontrast dazu die Selbsteinschätzung des Autors. Diese - 1975 veröffentlichten - Aufzeichnungen lernt Bi erst während der Dreharbeiten kennen. Sie widerspricht an manchen Stellen. (Quelle: NDR- zur Heinrich Breloer-Nacht am 11.02.07)

  

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Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe ...R, DA zusammen mit Horst Königstein, 2008

Siehe auch NEWS aus 2007 - hier >>> und hier >>>

 

Eine geschlossene Gesellschaft ... R, DA, 2 Teile, WDR, 1987

Studie aus einem westfälischen (katholischen) Internat. Darin öffnet Breloer den Blick für Kindheit und Pubertät in den 1950er-Jahren. (Quelle: NDR)

  

Einmal Macht und zurück ... R, ZDF, 1995 (Norbert F. Poetzl schreibt im Spiegel Nr. 18/1995 über Breloers Film >>>)

Die Barschel-Affäre hat Heinrich Breloer mit dem Film «Die Staatskanzlei» aufgearbeitet ­ diese Fortsetzung ist ein Dokudrama, das ans Tragikkomische grenzt. 
"Ich trete zurück. Ich will endlich meine Ruhe. Ich will nicht, dass meine Familie da hineingezogen wird. Es ist alles wie 1987 ­ dieselbe Scheiße." Mit dem Zornesausbruch des SPD-Kanzlerkandidaten Björn Engholm beginnt und endet diese Rekonstruktion von «Engholms Fall». Engholm trat von allen politischen Ämtern zurück. Was wusste Engholm wirklich? Filmemacher Heinrich Breloer versucht den Filz des politischen Skaldals zu entwirren. Die Chronologie der Ereignisse wird hier zum ersten Mal plastisch zusammengesetzt und verständlich gemacht. Heinrich Breloer zeigt hier auch bisher nicht gesendetes TV-Material und lässt wichtige Rollen von Schauspielern nachstellen, wie z.B. das konspirative Gespräch zwischen Pfeiffer mit SPD-Sprecher Nilius und das Treffen im Lübecker Hotel Lysia. Das Fernsehspiel wirft viele Fragen auf, z.B. ist Engholm wirklich der lässige Flaneur? Hat Jansen Hintermänner in der SPD? Konnte die Stasi Engholm erpressen? Der Film hat seinen Showdown, als Engholms Kanzlerambitionen mit dem Eifersuchtsdrama im Hause Pfeiffer kollidieren. Weil Pfeiffer sie betrogen hat und weil es sie nervte, dass der Verdauungsgestörte den Wasserverbrauch ihrer Wohnung in die Höhe trieb, steckte seine Freundin Elfriede Jabs ihr Wissen dem «Stern». So entfaltet sich die tragikomische Pointe, dass der Mächtige eigentlich nur durch ein gekränktes Herz zu Fall gebracht wird, als köstliches Wechselspiel: auf der einen Seite Staatsschauspiel, auf der anderen Seite Ohnsorg-Theater. Das Dokumentarspiel, in dem Real- und Spielszenen ineinander verwoben sind, skizziert die Zeit von Barschels Flugzeugabsturz am 31. Mai 1987 bis zu Engholms Rücktritt von allen Ämtern am 3. Mai 1993. 105 Minuten.
(Quelle: einige Textstellen aus www.cinema.de)

Darsteller: Burghart Klaußner, Roland Schäfer, Hermann Lause, Joachim Król

   

Geschichte des Dritten Fernsehprogramms, Die ... R, DA, 3 Teile, NDR, Dok, 1986 (Medienhistorischer Film)

  

Größenwahn - Revue der letzten und ersten Tage ... R, DA, WDR, 1985

  

Kampfname Willy Brandt ... R, ZDF, 1984

Dokumentarfilm über die Untergrund- und Exilarbeit Willy Brandts.

     

Kollege Otto - Die Co op-Affäre ... R, DA, WDR/NDR, 1991

Dokumentarisches Fernsehspiel über den größten Gewerkschaftsskandal der Bundesrepublik. 1988 wurden der Unternehmensleitung des gewerkschaftseigenen Konzerns Coop massive Bilanzfälschungen und Betrug nachgewiesen. In seinem aus Dokumentar- und Spielteilen zusammengesetzten Film interessiert sich der Regisseur für die Entwicklungsgeschichte des Skandals, wie aus der genossenschaftlichen Idee der Gewerkschaftsbetriebe eine auf Raffgier und Bereicherung gründende Betriebspolitik wurde. 

  

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Die genialste deutsche TV-Verfilmung überhaupt - wie ich finde

Manns, Die ... R, DA, 2001

  

Mein Tagebuch ... R, NDR/WDR, 10 Folgen, 1980

Zwischen 1979 und 1982 hielt der Regisseur in insgesamt zehn Dokumentarfilmen Geschichten fest, die Frauen, Männer und Kinder zwischen Ausbruch des Ersten und dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland in ihr Tagebuch geschrieben hatten. Aus 1000 auf sein Bitten eingesandten Tagebüchern wählte er 25 bis 30 aus, mit deren Autoren er im Gespräch die private Seite der Jahrhundertgeschichte rekonstruierte. Seine Filme präsentieren nicht Sensationelles im Wortsinne. Sie reichern vielmehr das gesellschaftliche Wissen um alltägliche Dimensionen an, die bislang verschlossen oder unbekannt waren. 

    

Speer und er ... R, DA, WDR, 2004

 

Staatskanzlei, Die ... R, DA, WDR/NDR, 1989

Dieses Fernsehspiel um die Barschel-Affäre von 1987 ist eine Mischung aus Dokumentaraufnahmen und nachgestellten Szenen. In der von ihm und seinem Kollegen Horst Königstein entwickelten Mischform aus Dokumentar- und Spielszenen rekonstruiert Heinrich Breloer diesmal die Barschel-Affäre, einen der großen innenpolitischen Skandale der 80er Jahre. Während die Dokumentarszenen an das bekannte Fernsehbild des Skandals erinnern, legen die Spielszenen dem Zuschauer nahe, wie es möglicherweise weiterging, wenn Kamera und Mikrofone abgeschaltet waren. Fiktion und Dokumentation verschränken sich nicht zuletzt dank guter Schauspielerleistungen zu einer differenzierten Studie über die politischen Verhältnisse in Deutschland. 106 Minuten.

DarstellerHermann Lause, Roland Schäfer, Barbara Nüsse

   

Todesspiel ... R, DA, 1996  

  

Treffpunkt im Unendlichen - Die Lebensreise des Klaus Mann ... R, WDR/NDR, 1983  

  

Verlorene Gesicht, Das - Eine Reise mit Erich Kästner ... R, DA, WDR, 1986

   

Wehner - Die unerzählte Geschichte ... R, DA, 2 Teile, NDR/WDR, 1992

DarstellerUlrich Tukur, Hans Peter Hallwachs, Susanne Schäfer, Barbara Nüsse, Hermann Lause, Esther Hausmann, Lena Stolze, Hans-Michael Rehberg, Ulrich Mühe, Corinna Kirchhoff, Heinz Baumann, Roland Schäfer, Ulrike Kriener, Udo Samel.

  

  

 

 

  

Fremde Links:

www.gaystation.info (Film Speer und er)

http://wissen.spiegel.de (über Einmal Macht und zurück)

www.buddenbrooks-derfilm.de 

www.ulrikekriener.de 

 

 

 

  

  

  

  

 

 

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 07/2011

 

Die obige Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.