Treffpunkt im Unendlichen

1984

 

Filmliste Horst Königstein

 

  

  

Regie

Horst Königstein

Drehbuch

Horst Königstein

Redaktion

-

Vorlage

Nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann

Produktion

NDR / WDR / SFB

Kamera

Klaus Brix

Musik

Hans P. Ströer

FSK

vermutlich ab 18 Jahre

Länge

155 Minuten

Auszeichnung

-

Sonstiges

Weitere Informationen bei 3sat

  

Heinrich Breloer drehte 1983 einen Dokumentarfilm mit dem Titel "Treffpunkt im Unendlichen - Die Lebensreise des Klaus Mann": Die Recherche zu Treffpunkt im Unendlichen war der Beginn der gemeinsamen Beschäftigung mit dem Mann-Kosmos, die Horst Königstein und Heinrich Breloer in den folgenden Jahren immer wieder beschäftigen sollte und die 2008 in Heinrich Breloers Kinofilm Buddenbrooks gipfelte, bei dem Horst Königstein als Co-Autor am Drehbuch arbeitete. 1984 führte Heinrich Breloer bei einem Dokumentarfilm über das Leben Klaus Manns Regie, der mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet wurde. Horst Königstein, der in seinen Filmen ein ausgesprochen präsenter Interviewer ist: »Heinrich Breloers große Kunst besteht ja darin, in Zeitzeugen Erinnerungen zu wecken, von denen sie gar nicht glaubten, dass sie sie haben. Da passieren viele Dinge, die man als Autor nicht planen kann. Wir wissen ja nicht, welche Bilderfluten in den Menschen ausgelöst werden. (Quelle: metropolis-hamburg.de)

Ur-/Erstaufführung

-

Genre

Drama, Zeitgeschichte, Literaturverfilmung

  

  

  

Darsteller Rolle
Till Topf Sebastian (Schriftsteller)
Cas Enklaar Gregor Gregori
Angelika Thomas Sonja

Esther Hausmann

......wurde in Hamburg geboren. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und Hamburg. Des Weiteren absolvierte sie eine Ausbildung zur Musiktherapeutin in München. Engagements führten sie an das Bremer Theater, das Thalia Theater Hamburg und das Münchner Residenztheater. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseuren Jürgen Gosch, Andreas Kriegenburg, Burkhard C. Kosminski, Anna Badora und Franz Wittenbrink zusammen. (Quelle: Düsseldorfer Schauspielhaus)

Froschele

 

Roland Schäfer Dr. Massis (Wissenschaftler)
Carola Regnier Grete (seine Frau)
Vera Tschechowa Katia (Tänzerin in Paris)
Heinz Baumann W. Bayer (Großindustrieller)
Regina Lamster Do, Sebastians Freundin
Barbara Nüsse Julia Bayer
Markus Fritsche
Mark Athkins
Robert Tillian
Inge Meysel
Joachim Witt
Michael Weber
Gisela Trowe
Annette Uhlen
Brigitte Janner
Annette Humpe
Golo Mann er selbst

                

 

  

 

Spielt den Sebastian: Schauspieler Till Topf, der schon in Tod eines Schülers herausragend auffiel

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

  

Inhalt

Berlin 1931: Lustvolle Bohème in Theater und Kabaretts, Elend und Not auf den Straßen. Der junge

 Schriftsteller Sebastian springt von diesem Karussell ab und fährt nach Paris. Er hinterlässt Freunde und Feinde: den geheimnisvollen Drogendoktor Massis und dessen noch geheimnisvollere Assistentin Grete, seine Freundin Do und seinen Freund und Partner Gregor Gregori.

Die Schauspielerin Sonja kommt von München nach Berlin, um Karriere zu machen, ihre Vertraute Froschele verfällt dem Drogendoktor und wird morphiumsüchtig. Gregor Gregori, zum gefeierten Tanzstar avanciert, wird immer stärker von faschistischen Ideen gefangengenommen. Sein Freund Sebastian betrachtet das von Paris aus und mit größter Sorge. Ein Totentanz beginnt, der sich von der schrillen Boulevardkomödie zum finsteren Drama entwickelt: Jeder braucht jemanden, sucht Wärme und Nähe bei jedem, kann aber den anderen nicht finden. 

Sebastian gesteht der Tänzerin Katia, die ihn leidenschaftlich begehrt, dass er sie nicht liebt. Sie bringt sich um. Sebastian sehnt sich nach einem Menschen, nach wirklicher Berührung, nach wirklicher Nähe. Seine Beziehungen zu Do und Gregor haben versagt. Er verlässt Paris, Sonja verlässt Berlin. Gemeinsam reisen sie nach Sizilien, besteigen den Ätna. Alle gescheiterten Liebesversuche scheinen ein Ende zu haben.

Der Autor schreibt: "...ist ein Zeitroman, den der rastlose Klaus Mann auf seinen unzähligen Reisen von Hotelzimmer zu Hotelzimmer herausgeschrieben hat. Nach István Szabós Mephisto ist dies die erste rein-deutsche Verfilmung eines Klaus Mann-Romans. Horst Königstein ist ein fesselndes, leidenschaftlich detailgenaues Fernsehspiel gelungen. Das liegt vor allem am überwältigenden Spiel von Till Topf. Der Berliner (geb. 1962), der nie eine Schauspielschule besuchte, war schon durch den ZDF-Sechsteiler Tod eines Schülers positiv aufgefallen".

(Text zitiert aus: "Gewalt und Leidenschaft" von Hermann J. Huber, Bruno Gmünder Verlag GmbH, Berlin)

  

  

  

  

 

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 1. Juni 2016

  

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